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Update: Drei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall auf B 262

Mayen. Am Donnerstagmorgen ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B 262 zwischen A 48 (AS Mayen) und Mayen mit drei Verletzten. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Gegen 6 Uhr kam es auf dem sogenannten Zubringer, der B 262 zwischen der A 48 (Anschlussstelle Mayen) und Mayen, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Bei dem Verkehrsunfall waren zwei PKW und ein Sattelzug beteiligt. Es wurden drei Personen verletzt, eine Person davon schwer. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 100.000 Euro. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen hatte eine 37-jährige Frau aus dem Raum Cochem-Zell mit ihrem PKW (SUV) die B 262 von Mayen in Richtung Autobahn A 48 befahren. Etwa in Höhe des Tierheimes Mayen kam die 37-jährige aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Ein aus Richtung A 48 entgegenkommender luxemburgischer Sattelzug wollte nach rechts bis in den Grünstreifen ausweiche, verlor jedoch dabei die Kontrolle. Der Sattelzug streifte im Anschluss den PKW (SUV) der 37-Jährigen und kollidierte anschließend frontal mit einem von Mayen in Richtung A 48 fahrenden 51-jährigen PKW-Fahrer aus dem Raum Mayen. Der 51-jährige PKW-Fahrer wurde in seinem PKW eingeklemmt. Nachdem er durch die Feuerwehr aus seinem Auto befreit worden war, wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus geflogen. Der 38-jährige LKW-Fahrer und die 37-jährige SUV-Fahrerin wurden nach derzeitigem Stand nur leicht verletzt. Aufgrund des Unfalls musste die B 262, Zubringer zwischen Mayen und A 48 voll gesperrt werden. Die Vollsperrung dauert derzeit wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten noch bis voraussichtlich 11 bis 12 Uhr an. Die Umleitungsstrecken sind durch die Straßen- und Autobahnmeisterei ausgeschildert. Insbesondere LKW werden aufgefordert, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.

Eingesetzt waren  sechs Beamte der PI Mayen, die Feuerwehr Mayen, der Rettungshubschrauber aus Koblenz, der Rettungsdienst Mayen, die Straßen- und Autobahnmeisterei und der Polizeihubschrauber. Ein Gutachter wurde durch die Staatsanwaltschaft mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt.

Fotos: Polizei(1)/Walz(4)

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