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Rüstige Rentner räumen auf

Zell. "Wir sind Zell": Bei einem Frühstückstreff ehemaliger Mitarbeiter der Stadt Zell ist die Idee gereift, weitere Mitstreiter zu suchen, um sich in ihrer Stadt ehrenamtlich zu engagieren.

Mit der Unterstützung des Stadtbürgermeisters Hans Schwarz fand sich eine Truppe von zehn Rentnern - mittlerweile sind es sogar 14 - zusammen, die sich nicht damit zufrieden geben, in ihrem Ruhestand nur den eigenen Garten zu pflegen oder das Haus in Schuss zu halten, sondern die etwas für die Allgemeinheit tun wollen. Die rüstigen Rentner übernehmen Arbeiten, für die entweder dem Bauhof die Kapazitäten fehlen oder die der Pflege und Erhaltung dienen. Die Stadt stellte der Gruppe alle Gerätschaften und alles, was sie sonst noch benötigen zur Verfügung. Ihr erstes Projekt haben sie bereits in Angriff genommen. Sie säubern die Parzelle hinter der Kirche von alten Weinstöcken, Hecken, Dornen und Steinen.

Alle 14 Tage treffen sie sich immer mittwochs zum Arbeiten an verschiedenen Stellen in der Stadt. Ihr Ehrenamt ist ihnen wichtig, ebenso wie die Gemeinschaft in der Gruppe. Im Anschluss an ihre Arbeit sitzen die "Unruheständler" deshalb auch meist beisammen. Und der Lohn ihrer Arbeit ist mit einem Dankeschön relativ einfach und zudem kostengünstig: "Wenn es gut geworden ist, freuen wir uns", sagen sie einstimmig.

Foto: Stadt Zell

www.zell-mosel.com

 

 

 

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