Lesestoff fürs Wochenende

Adenauer WochenSpiegel erscheint jetzt samstags

VG Adenau. Künftig werden Sie Ihren frisch gedruckten WochenSpiegel Adenau samstags in Händen halten. Auch das E-Paper erscheint nun samstags. Auf unserer Internetseite halten wir Sie natürlich weiterhin aktuell auf dem Laufenden.

Für unsere Leser bedeutet das: mehr Zeit zum Lesen, mehr Zeit zum Einkaufen, mehr Zeitung zum Wochenende. Mit der Umstellung des Erscheinungstages erfüllen wir einen intensiven Wunsch unserer Leser und Anzeigenkunden. Befragungen haben ein eindeutiges Votum für diese Verschiebung ergeben. Wir können dieses Ansinnen gut nachvollziehen, denn am Wochenende hat man mehr Muße zum Schmökern von Texten oder Anzeigen.

Zeit zum Planen

Das Wochenende bietet Ihnen Zeit, Ihre Einkäufe sorgfältig zu planen. In unserem Anzeigenteil und den aktuellen Prospekten finden Sie die besten Angebote.
Vor rund zwei Jahren haben wir bereits für mehr Ordnung und Struktur in den wöchentlichen Druckausgaben gesorgt, damit Sie leichter Ihre Lieblingsthemen finden. Unsere Ziele: Lesenswerte Beiträge aus Ihrer Nachbarschaft bieten, aktuell informieren, auch komplizierte Hintergründe verständlich darstellen, beispielsweise bei der Freizeit- oder bei der Einkaufsplanung helfen, oder Sie auch mal einfach unterhalten und zum Schmunzeln bringen.
Seit einigen Wochen hat der WochenSpiegel zudem ein neues Gesicht. Das Erscheinungsbild ist frischer und moderner geworden, ohne dass wir den Charakter unserer Zeitung grundsätzlich verändert haben.

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Hetzerath im ganz großen Stil

Hetzerath. „Das hat was Städtisches“, mit diesem Satz fassten Besucher der 950-Jahrfeier Hetzeraths am Wochenende ihren Eindruck zusammen. Für eine 2100-Einwohner-Gemeinde gilt das als höchstes Lob. Zwei Tage lang hat Hetzerath tatsächlich Enormes auf die Beine gestellt und Volksfestatmosphäre geschaffen. Feuer und Famme für Hetzerath  „Feuer und Flamme für unser Dorf“ hatten die Organisatoren als Motto auserkoren. Sie versprachen nicht zu viel. Echte Begeisterung kam bei den Aktiven auf der Bühne rüber und die enge Verbundenheit mit dem Dorf zeigte sich in der Menge und dem echten Interesse der Besucher, die am Samstagabend zur Eröffnung der zweitägigen Jubiläumsfeier das Bürgerhaus und am Sonntag die Straßen füllten. Dem Motto entsprechend zogen sich die Themen Feuer und Licht konsequent durch das Showprogramm zum Start ins Jubiläumswochenende. Die lokalen Akteure wie der Musikverein, der Mandolinenverein, die Garde, der Chor Klangart, ein Percussion-Quintett und der Gospelchor demonstrierten, moderiert von Walter Feltes, wie vielfältig das Mitmach-Angebot in der wachsenden Ortsgemeinde ist. Ein Zeichen für Vielfalt setzten auch die Gäste aus Uganda, die sich zum Schluss des dreistündigen Bühnenprogramms beim Gospelchor „Crossover“ einreihten, das Publikum mit ihrem Schwung von den Sitzen rissen und es nach draußen führten. In nächtlicher Kulisse wirbelte dort ein Artist mit Feuerjonglage atmosphärische Flammenbilder in die schwarze Nacht. Danach wurde es andächtig still zum Zapfenstreich bis um Mitternacht. Zapfenstreich? Noch lange nicht im Sinne von Sperrstunde. Mit Postkutsche und Römerexpress durchs Dorf Am Sonntagmorgen hatten die letzten Partygäste das Bürgerhaus erst vor wenigen Stunden verlassen, als die Ersten ihre Stände aufbauten. Vereine und Gewerbetreibende schufen entlang der Hauptstraße und am Engelshof Anlaufstellen, die das Publikum neugierig machten und einluden. Das von Häusern schützend  eingefasste Rondell „Goldenes Eck“ erwies sich über den Tag als idealer Platz für den Kunsthandwerkermarkt. Die behagliche Atmosphäre machte Lust, sich an den Ständen mit den Kreativen in einen Plausch einzulassen, sich selbst im Schriftsetzen zu versuchen, dem Bienenvolk eines Hetzerather Imkers unter seinen Erläuterungen zuzusehen oder der swingenden Liveband um Werner Knopp hinter dem Gartenzaun zuzuhören. An den Ständen beteiligte sich auch die Delegation aus Uganda. Mitarbeiter des Hetzerather Partnerprojektes Sharing Youth Centre in Kampala hatten Textilarbeiten mitgebracht und boten im Café der Kulturen Speisen an.  Wer das Dorf erkunden wollte, konnte dafür in die Postkutsche oder den Trierer Römerexpress zusteigen und fuhr an Oldtimern und Musikbands vorbei bis zum Engelshof, wo er sich ein Joghurteis aus der Privat-Molkerei gönnte und Kinder das legendäre Riesenkaninchen Willi, Küken und Wildschweine bestaunten. So weit dann doch so dörflich, aber eben auch so schön. Mit professionellem Management der vielen Beteiligten, denen Hand in Hand ein reibungsloser Ablauf gelungen ist, mit Ideenreichtum und Mut zum Großen, hat Hetzerath gezeigt, was geht. Und dabei auch noch die Verbindung von Tradition und Aufbruch geschafft. Text/ Fotos: Sybille Schönhofen„Das hat was Städtisches“, mit diesem Satz fassten Besucher der 950-Jahrfeier Hetzeraths am Wochenende ihren Eindruck zusammen. Für eine 2100-Einwohner-Gemeinde gilt das als höchstes Lob. Zwei Tage lang hat Hetzerath tatsächlich Enormes auf die Beine…

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