Turbulentes Wochenende um den Nürburgring

Verletzte und Raser

VG Adenau. Die Polizei nahm Unfälle auf und führte mehrere Kontrollen durch.

Auf und um rund um den Nürburgring hatte die Polizei sowie teils auch Rettungsdienst und Feuerwehr am Wochenende ausreichend Beschäftigung. So verlor vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit am Samstag gegen 14.40 Uhr ein Pkw-Fahrer im Rahmen der Touristenfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings die Kontrolle über seinen Pkw. In der Folge kollidierte er mit der Schutzplanke. Hierbei wurde der Beifahrer schwer verletzt, sodass er mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Lebensgefahr bestand keine.

Rund eine Stunde später kam es auf der B 258 zu einem Unfall mit einem Motorradfahrer. Der Motorradfahrer befuhr die Bundsstraße in Fahrtrichtung Döttingen. Vor einem Verkehrskreisel stockte laut Polizei aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens der Verkehr. Das erkannte der Motorradfahrer aber offensichtlich zu spät, bremste stark ab und kam hierbei zu Fall. Vermutlich wegen der mangelnden Schutzkleidung zog sich der Fahrer laut Polizei großflächige Schürfwunden zu. Der Motorradfahrer wurde in ein nahes Krankenhaus eingeliefert.

Zu einem weiteren Unfall im Rahmen der Touristenfahrten aauf dem Nürburgring kam es am Sonntag gegen 11 Uhr. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam ein Motorradfahrer ohne fremde Beteiligung zu Fall und zog sich dabei schwere, aber nicht lebensgefährliche, Verletzungen zu. Er kam zur weiteren Beobachtung in ein nahes Krankenhaus.

Am Wochenende führte die Polizei Adenau Verkehrsüberwachungsmaßnahmen im Rahmen der Konzeption gegen Raser und Poser durch. Dabei stellten die Polizisten bei sechs Fahrzeugen fest, dass deren Betriebserlaubnis - unter anderem wegen Veränderungen am Fahrwerk oder Motor - erloschen war. Die Polizisten fertigten Ordnungswidrigkeitenanzeigen an und vernlassten die Mängelbeseitigung. Zudem wurde weiterhin das Thema Ablenkung im Verkehr ins Visier genommen. Bei drei Fahrzeugführern wurden Handyverstöße geahndet, zudem waren drei Fahrer nicht angeschnallt. Mit Unterstützung der Verkehrsdirektion Koblenz führte die Adenauer Polizei außerdem auf der B 257 in Quiddelbach und auf der B 258 in Höhe Wiesemscheid Radarkontrollen durch. Bei der Kontrolle in Quiddelbach verhielten sich die meisten Verkehrsteilnehmer vorbildlich. Auf der B 258 hingegen wurden 70 Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeitsübertretung gemessen. Drei Fahrer erwartet ein Fahrverbot.

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