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Maskierte rauben 67-Jährigen in dessen Wohnung aus

Einer der Täter bedroht Opfer mit Hammer

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Sonntag, 9. September, gegen 21.15 Uhr kam es in der Hauptstraße in Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Hauptstraße zu einem Raubüberfall auf einen 67-jährigen Mann. Ein Täter drang über die Eingangstür, ein Weiterer über die Terassentür in die Wohnung ein.

Der erste Maskierte hatte an der Eingangstür des Mehrfamilienhauses geklingelt und hatte das Opfer nach dem Öffnen der Wohnungstür attackiert und zu Boden gebracht. Ein zweiter, ebenfalls maskierter Täter betrat über die geöffnete Terrassentür die Wohnung. Anschließend wurde der 67-Jährige verbal und mit einem Hammer bedroht und zur Herausgabe des Bargeldes aufgefordert. Nachdem der Geschädigte angegeben hatte, dass er keine größeren Summen Bargeld zu Hause habe, wurde die Wohnung durchsucht. Die Täter raubten einen geringen Bargeldbetrag, außerdem einige elektronische Geräte. Der Geschädigte wurde bei dem Überfall leicht verletzt.

Täterbesdchreibung:

Einer der beiden Täter soll ca. 185 cm groß, circa 90 kg schwer und etwa 30 Jahre alt sein. Er hat dunkelbraune bis schwarze Haare und einen leicht dunklen Teint. Er sprach akzentfreies Deutsch. Beide Personen sollen sich jedoch untereinander in einer ausländischen Sprache unterhalten haben. Der zweite Täter soll circa 175 cm groß, 70 kg schwer und von normaler Statur gewesen sein. Dieser habe deutsch mit Akzent gesprochen. Beide Personen waren schwarz gekleidet und trugen eine Gesichtsmarke.

Geraubter Laptop in Weststraße gefunden

Nach der Tat konnte ein zuvor geraubter Laptop in der Weststraße aufgefunden werden. Nach Zeugenaussagen hielt sich bereits um 20.15 Uhr eine unbekannte Person vor dem Hauseingang des Mehrfamilienhauses auf, die sich jedoch zügig wieder entfernte. Hinweise bitte an die Polizei Bad Neuenahr-Ahrweiler unter der Rufnummer 02641/974-0 oder die Kriminalpolizei Mayen, Tel. 02651/801-0.

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Kleidung tauschen statt neu kaufen

Eifel. Bereits zum sechsten Mal fand das halbjährliche Treffen zum Kleidertauschen in Trier statt, das von Fair Change, einer Gruppe von Modedesignstudierenden, organisiert wird. Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis konnten die Besucher ihre aussortieren Kleidungsstücke vorbeibringen, die dann auf Kleiderständern und Tischen präsentiert wurden. Kleidung tauschen statt neu kaufen - eine Aktion für mehr Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Kleidungsstücken. Die Gruppenmitglieder freuen sich, dass "eine Alternative zu dem klassischen, meist nicht so nachhaltigen Konsumieren von Kleidung soviel Anklag findet und sich mittlerweile auch außerhalb von studentischen Kreisen etabliert hat." Übrig gebliebene Kleidung, die nicht mitgenommen wurde, wird unter anderem an Obdachlose in Trier verteilt oder kreativ weiterverarbeitet (Upcycling). Eine moralische und regionale Lösung für die "Reste" zu finden, sei nicht immer einfach, sagen die Veranstalter. Kleidercontainer werden beispielsweise abgelehnt, "da dort unbeschädigte Kleidung von externen Unternehmen in wirtschaftsschwache Länder verkauft wird und dort die ansässige Textilindustrie zerstört," so Yelva Janousek von Fair Change. Daher wurden viele Kleidungsstücke, die am Sonntag übrig geblieben sind, im Kleidertauschschrank der Fachhochschule, im Gebäude des Fachbereichs Modedesign am Irminenfreihof, platziert und können jederzeit von Tauschfreudigen begutachtet und bei Gefallen mitgenommen werden. Neue Lösungen und Vorschläge für den Umgang mit der Kleidung werden ebenfalls gerne angenommen. Bereits zum sechsten Mal fand das halbjährliche Treffen zum Kleidertauschen in Trier statt, das von Fair Change, einer Gruppe von Modedesignstudierenden, organisiert wird. Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis konnten die Besucher ihre aussortieren…

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Ex-Wehrleiter beantragt Berufung

Bitburg. "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte Rechtsanwalt Michael Mies dem Wochenspiegel mit. "Wir halten das Urteil für fehlerhaft und im Ergebnis für falsch", begründet Mies. Er bezieht sich auf das Urteil, welches das Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche den Kontrahenten im Rechtsstreit von Bitburgs Ex-Wehrleiter gegen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels zugestellt hatte. Burbach, der von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr nahezu einstimmig wiedergewählt worden war, hatte auf Wiederernennung geklagt, nachdem ihm diese durch den Bürgermeister versagt worden war. Das Gericht hatte Kandels Recht gegeben und war seiner Argumentation gefolgt, Burbach habe die Pflichten eines Ehrenbeamten verletzt. Mies beurteilt diesen Schluss als "kein gutes Signal" für ehrenamtliche Wehrleiter. Er sieht Aussichten auf Erfolg der Berufung, denn "die Bewertungen scheinen uns sehr streng", kommentiert er das Urteil des Trierer Verwaltungsgerichts. "Hier wurde bejaht, dass der Wehrleiter in allen Punkten mit dem Bürgermeister konform gehen muss. Wir sehen aber beim Wehrleiter auch eigene Verantwortung", so Burbachs Anwalt.Er erwartet ein Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht im nächsten Frühjahr. Ziel bleibe, "dass Manfred Burbach wieder als Wehrleiter antreten wird". (bil) "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte…

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