Vom Kreis Ahrweiler bis nach Frankreich gesegelt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das jüngste Luftrennen lief für die drei Luftsportvereine aus dem Kreis Ahrweiler in dieser Runde der Landesliga ganz ordentlich: Platz 4 für den Luftsportverein (LSV) Bad Neuenahr-Ahrweiler, einen Platz dahinter die Segelfluggruppe (SFG) Wershofen und auf dem nächsten Rang der Luftsportverein (LSV) Mönchsheide. Das ergibt in der Tabelle der Landesliga Rheinland Pfalz nach drei von 19 Runden: Erster Platz für die Kreisstädter, dritter Platz für die Wershofener und Rang 11 für die Mönchsheide.

Der schnellste Neuenahrer Flug gelang Dietmar Spranger mit Lars Schöttler als Copilot. Mit dem DuoDiscus des Vereins flogen sie in der Wertungszeit von 2:30 Stunden 273 Kilometer und erreichten damit ein Stundenmittel von 105 km/h. Im Internet kommentiert Spranger den Flug mit bildreichen Worten: "Toller weiter Zielrückkehrflug mit Lars - den Harz gesehen, das war schön. Beeindruckende Bilder: kilometerlange und hochreichende Fahnen und Dust Devils aus Blütenstaub, der aus den Wäldern rund um den Brocken gesaugt wurde."

Jürgen Koch, Trainer h.c., flog an beiden Tagen wieder außergewöhnliche Strecken. Sein Flug vom Sonntag über Suhl/Thüringen und Gerstetten/Schwäbische Alb brachte 103 km/h für die Wertung.Die verfrüht einfließende Warmluft im Rheintal stoppte dann seinen motorlosen Heimflug und er musste die Turbine seines Jet-Shark zünden. Den dritten Wertungsflug für die Kreisstädter brachte Paul-Justin Schilling mit seiner DG 800 mit 101 km/h nach Hause.

Den besten Flug dieser Runde für die SFG Wershofen absolvierte Robin Ermen auf seinem Ventus2 cM/18. Er flog mit dem Wind bei einer hervorragenden Wolkenbasis von 2000 Metern quer durch Belgien bis an die französische Grenze bei Sedan, dann nach Saarlouis im Süden und Kerpen im Norden: 107 km/h für die Wershofener waren damit erreicht. Jürgen Ruhland, ebenfalls Ventus2 cM/18, begleitete Ermen über weite Strecken: 103 km/h für ihn. Dritter im Bunde war Martin v.d. Mühlen mit Copilot Bernd v.d. Mühlen auf der DG 1000 des Vereins mit 95 km/h.

Für den LSV Mönchsheide punktete am Samstag Karin Wiesenthal auf Arcus M mit einem Flug bis hinter den Thüringer Wald und kehrte zurück mit 99,91 km/h für die schnellsten 2,5 Stunden. Am Sonntag übernahm ihr Vater Hans Wiesenthal den Steuerknüppel im Doppelsitzer und punktete mir 97 km/h. Dritter Mann war Stephen Parker mit Copilot Martin Wagner auf Stemme S10-VT mit 95 km/h.

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