Sportplakette für Peter-Josef Schmitz

Weibern. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat unter anderem den Präsidenten des Handballverbandes Rheinland, Peter-Josef Schmitz mit der Sportplakette des Landes ausgezeichnet. Es ist die höchste Würdigung des Landes, die im Bereich des Sports verliehen wird.

Der Weiberner, der auch viele Jahre Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde war, wurde zusammen mit weiteren Ehrenamtlern sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Olympischen Spiele und der Paralympics von Tokio geehrt.

"Die Trägerinnen und Träger der Sportplakette zeichnen sich durch besondere Verdienste und hervorragendes Engagement für den Sport aus. Mit gelebten Werten wie Einsatzbereitschaft, Fairness und Teamgeist sind sie Vorbild und Ansporn für viele rheinland-pfälzische Sportlerinnen und Sportler, aber auch für das Ehrenamt insgesamt. Ihre Leistungen verdeutlichen, welche wichtige Rolle der Sport für den gesellschaftlichen Zusammenhalt spielt", betonte Sportstaatssekretär Randolf Stich, der ebenfalls an der Festveranstaltung teilnahm.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer verwies auf die Herausforderungen, vor die sportlich Aktive durch die anhaltende Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 gestellt wurden. "Die Pandemie hat das Vereinsleben und den sportlichen Wettkampf stark eingeschränkt. Auch die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio waren in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich: Isolation im Olympischen Dorf, Familie und Freunde konnten nicht vor Ort mitfiebern und Stadionränge blieben leer. Dennoch den Fokus zu wahren, das erfordert unglaubliche Willensstärke, Leidenschaft und Charakter. Rheinland-Pfalz ist stolz auf Sie", sagte die Ministerpräsidentin. Vereine und Sportorganisationen seien die Basis solcher herausragenden Erfolge und eine tragende Säule der Zivilgesellschaft, betonte Dreyer. Deswegen habe die Landesregierung das Soforthilfeprogramm "Schutzschild für Vereine in Not" bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Vereine, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsprobleme geraten sind, können somit auch im Jahr 2021 bis zu 12.000 Euro Soforthilfe erhalten.

Foto: Peter Pulkowski

www.rlp.de

 

 

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