Remagen unterstützt Nachbarkommunen

Remagen. Hunderte Bürgerinnen und Bürger leisten Hilfe für die betroffene Region.

Seit der Nacht auf Donnerstag ist die Stadt Remagen mit allen Feuerwehreinheiten und inzwischen auch mit hunderten von Freiwilligen im Einsatz, um den betroffenen Kommunen und Menschen zu helfen.

Zu diesem Zweck hat die Stadt kurzfristig verschiedene Hilfsangebote geschaffen. Die Rheinhalle fungiert seit Donnerstag als Notunterkunft für bis zu 350 Menschen. Hier werden Flutopfer auch in Wohnungen oder private Unterkünfte vermittelt. Am Freitag wurde kurzfristig ein Logistikzentrum für die Annahme und Verteilung von Hilfsgütern errichtet. Von hier aus werden insbesondere Wasser und Lebensmittel an die untere Ahr verteilt. Betroffene können sich hier auch selbst kostenfrei mit allem Notwendigen versorgen.

Duschmöglichkeiten stehen in der Rheinhalle und dem Freizeitbad Remagen kostenfrei zur Verfügung.

Am Mittwoch, 21. Juli, gibt es auf dem Parkplatz des RheinAhrCampus in Remagen eine kostenlose Tankaktion für alle Fahrzeuge von Hilfsorganisationen sowie Baumaschinen, die zur Unterstützung im Einsatz sind.

Zudem sammelt die Stadt Remagen weiterhin Wohnungsangebote, welche an Betroffene, die ihre Wohnungen und Häuser verloren haben, vermittelt werden können.

Regelmäßige Updates finden Sie auf unseren Kanälen der Sozialen Medien, Facebook und Instagram, sowie auf unserer Webseite www.remagen.de.

Bürgermeister Björn Ingendahl dankt schon jetzt allen Menschen, die in dieser schweren Notlage den Betroffenen zur Seite stehen und tatkräftig helfen: „Besonders in Zeiten wie diesen sind Zusammenarbeit und Zusammenhalt wichtig. Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Aus der ganzen Bundesrepublik erhalten wir Hilfsangebote.“

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.