fs

Übelkeit und Erbrechen in Kitas: Kreis sucht nach Ursachen

Kindertagesstätten in Remagen und Waldorf betroffen

Remagen. Am vergangenen Freitagmittag wurde die Kreisverwaltung Ahrweiler seitens der KiTa gGmbH darüber informiert, dass es in ihren Kitas St. Johannes Nepomuk, Remagen-Kripp, und St. Martin, Remagen-Kernstadt, unmittelbar nach dem Mittagessen Fälle von Erbrechen und Übelkeit gegeben habe. Nach Angaben der KiTa gGmbH sei das Mittagessen in allen Fällen vom gleichen Caterer gekommen.

In einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung heißt es: Die Mitarbeiter der zuständigen Fachabteilungen Lebensmittelüberwachung und Gesundheitsamt haben umgehend die erforderlichen Maßnahmen in den Kitas und bei dem Caterer eingeleitet und Proben genommen. Diese wurden den entsprechenden Untersuchungsämtern zugeleitet. Mit deren Ergebnis ist in einigen Tagen zu rechnen.

Nach ärztlicher Versorgung der betroffenen Kinder und Erzieherinnen durch das DRK hatte sich die Lage nachmittags offenbar stabilisiert. Aufgrund der erforderlichen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen hat sich der Träger in Abstimmung mit der Kreisverwaltung entschlossen, die Kitas in Remagen erst am heutigen Dienstag, 21. August wieder zu öffnen.

Am Nachmittag des 17. August seien weitere Fälle von Betroffenen aus der Kita St. Remaklus, Waldorf, bekannt geworden, so die Kreisverwaltung. Hier sei das Erbrechen jedoch erst zu Hause aufgetreten. Auch dieses Essen stammte laut Kita gGmbH vom gleichen Caterer, erklärt die Kreisverwaltung in ihrer Mitteilung. Hier seien ebenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet worden.

Weitere Fälle seien der Kreisverwaltung seither nicht gemeldet worden. Insgesamt handelt es sich um rund 40 Betroffene. Gemäß derzeitigem Erkenntnisstand liege keine Ausbreitungstendenz vor. Aus dem Kreishaus heißt es, dass zunächst die Untersuchungsergebnisse der Proben abgewartet werden müssen. Sobald diese Ergebnisse vorliegen, wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Kleidung tauschen statt neu kaufen

Eifel. Bereits zum sechsten Mal fand das halbjährliche Treffen zum Kleidertauschen in Trier statt, das von Fair Change, einer Gruppe von Modedesignstudierenden, organisiert wird. Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis konnten die Besucher ihre aussortieren Kleidungsstücke vorbeibringen, die dann auf Kleiderständern und Tischen präsentiert wurden. Kleidung tauschen statt neu kaufen - eine Aktion für mehr Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Kleidungsstücken. Die Gruppenmitglieder freuen sich, dass "eine Alternative zu dem klassischen, meist nicht so nachhaltigen Konsumieren von Kleidung soviel Anklag findet und sich mittlerweile auch außerhalb von studentischen Kreisen etabliert hat." Übrig gebliebene Kleidung, die nicht mitgenommen wurde, wird unter anderem an Obdachlose in Trier verteilt oder kreativ weiterverarbeitet (Upcycling). Eine moralische und regionale Lösung für die "Reste" zu finden, sei nicht immer einfach, sagen die Veranstalter. Kleidercontainer werden beispielsweise abgelehnt, "da dort unbeschädigte Kleidung von externen Unternehmen in wirtschaftsschwache Länder verkauft wird und dort die ansässige Textilindustrie zerstört," so Yelva Janousek von Fair Change. Daher wurden viele Kleidungsstücke, die am Sonntag übrig geblieben sind, im Kleidertauschschrank der Fachhochschule, im Gebäude des Fachbereichs Modedesign am Irminenfreihof, platziert und können jederzeit von Tauschfreudigen begutachtet und bei Gefallen mitgenommen werden. Neue Lösungen und Vorschläge für den Umgang mit der Kleidung werden ebenfalls gerne angenommen. Bereits zum sechsten Mal fand das halbjährliche Treffen zum Kleidertauschen in Trier statt, das von Fair Change, einer Gruppe von Modedesignstudierenden, organisiert wird. Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis konnten die Besucher ihre aussortieren…

weiterlesen

Ex-Wehrleiter beantragt Berufung

Bitburg. "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte Rechtsanwalt Michael Mies dem Wochenspiegel mit. "Wir halten das Urteil für fehlerhaft und im Ergebnis für falsch", begründet Mies. Er bezieht sich auf das Urteil, welches das Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche den Kontrahenten im Rechtsstreit von Bitburgs Ex-Wehrleiter gegen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels zugestellt hatte. Burbach, der von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr nahezu einstimmig wiedergewählt worden war, hatte auf Wiederernennung geklagt, nachdem ihm diese durch den Bürgermeister versagt worden war. Das Gericht hatte Kandels Recht gegeben und war seiner Argumentation gefolgt, Burbach habe die Pflichten eines Ehrenbeamten verletzt. Mies beurteilt diesen Schluss als "kein gutes Signal" für ehrenamtliche Wehrleiter. Er sieht Aussichten auf Erfolg der Berufung, denn "die Bewertungen scheinen uns sehr streng", kommentiert er das Urteil des Trierer Verwaltungsgerichts. "Hier wurde bejaht, dass der Wehrleiter in allen Punkten mit dem Bürgermeister konform gehen muss. Wir sehen aber beim Wehrleiter auch eigene Verantwortung", so Burbachs Anwalt.Er erwartet ein Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht im nächsten Frühjahr. Ziel bleibe, "dass Manfred Burbach wieder als Wehrleiter antreten wird". (bil) "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte…

weiterlesen