Am Obersee ist weiter Warten angesagt

Einruhr. Selbst Einruhrer müssen kurz überlegen, seit wann die Brücke der B 266 über den Obersee aufgrund plötzlich festgestellter mangelnder Tragfähigkeit halbseitig gesperrt wurde. Das ist zwischenzeitlich über zwei Jahre her. Am 27. März 2018 sperrte die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel die Brücke. Ab diesem Zeitpunkt wurde eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelbetrieb eingerichtet. In seinem letzten Bürgerbrief informierte Einruhrs Ortsvorsteher Christoph Poschen nun die Bewohner im Dorf am See über den Stand der Dinge. Danach soll mit dem Bau der Behelfsbrücke im Herbst 2021 begonnen werden. Wie Ortsvorsteher Poschen nun mitteilte, sind die Planungen durch den Landesbetrieb Straßen NRW ein gutes Stück weitergekommen. Derzeit werde die Planung für eine Behelfsbrücke erstellt, die nördlich von Einruhr neben der bisherigen Brücke gebaut werden soll. Dazu wurde bereits ein Bodengutachten erstellt, in dessen Zusammenhang auch Bohrungen stattfanden. Mit dem Bau der Behelfsbrücke soll im Herbst 2021 begonnen werden. Sie wird ebenfalls einspurig mit Ampelbetrieb befahrbar sein, außerdem wird sie einen Gehweg haben. Die Fahrbahn der B 266 wird dann für eine Übergangszeit recht nahe an den großen Parkplatz am Ortseingang heranreichen. Poschen rechnet mit Fertigstellung der Behelfsbrücke im Jahr 2022. Danach kann dann der Abbruch der Bestandsbrücke erfolgen. Christoph Poschen am Ende mit Zweckoptimismus: »Bis wir irgendwann eine neue Brücke haben, wird es also sicher noch ein paar Jahre dauern.«Selbst Einruhrer müssen kurz überlegen, seit wann die Brücke der B 266 über den Obersee aufgrund plötzlich festgestellter mangelnder Tragfähigkeit halbseitig gesperrt wurde. Das ist zwischenzeitlich über zwei Jahre her. Am 27. März 2018 sperrte die…

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