Kleidung tauschen statt neu kaufen

Eifel. Bereits zum sechsten Mal fand das halbjährliche Treffen zum Kleidertauschen in Trier statt, das von Fair Change, einer Gruppe von Modedesignstudierenden, organisiert wird. Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis konnten die Besucher ihre aussortieren Kleidungsstücke vorbeibringen, die dann auf Kleiderständern und Tischen präsentiert wurden. Kleidung tauschen statt neu kaufen - eine Aktion für mehr Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Kleidungsstücken. Die Gruppenmitglieder freuen sich, dass "eine Alternative zu dem klassischen, meist nicht so nachhaltigen Konsumieren von Kleidung soviel Anklag findet und sich mittlerweile auch außerhalb von studentischen Kreisen etabliert hat." Übrig gebliebene Kleidung, die nicht mitgenommen wurde, wird unter anderem an Obdachlose in Trier verteilt oder kreativ weiterverarbeitet (Upcycling). Eine moralische und regionale Lösung für die "Reste" zu finden, sei nicht immer einfach, sagen die Veranstalter. Kleidercontainer werden beispielsweise abgelehnt, "da dort unbeschädigte Kleidung von externen Unternehmen in wirtschaftsschwache Länder verkauft wird und dort die ansässige Textilindustrie zerstört," so Yelva Janousek von Fair Change. Daher wurden viele Kleidungsstücke, die am Sonntag übrig geblieben sind, im Kleidertauschschrank der Fachhochschule, im Gebäude des Fachbereichs Modedesign am Irminenfreihof, platziert und können jederzeit von Tauschfreudigen begutachtet und bei Gefallen mitgenommen werden. Neue Lösungen und Vorschläge für den Umgang mit der Kleidung werden ebenfalls gerne angenommen. Bereits zum sechsten Mal fand das halbjährliche Treffen zum Kleidertauschen in Trier statt, das von Fair Change, einer Gruppe von Modedesignstudierenden, organisiert wird. Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis konnten die Besucher ihre aussortieren…

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Ex-Wehrleiter beantragt Berufung

Bitburg. "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte Rechtsanwalt Michael Mies dem Wochenspiegel mit. "Wir halten das Urteil für fehlerhaft und im Ergebnis für falsch", begründet Mies. Er bezieht sich auf das Urteil, welches das Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche den Kontrahenten im Rechtsstreit von Bitburgs Ex-Wehrleiter gegen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels zugestellt hatte. Burbach, der von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr nahezu einstimmig wiedergewählt worden war, hatte auf Wiederernennung geklagt, nachdem ihm diese durch den Bürgermeister versagt worden war. Das Gericht hatte Kandels Recht gegeben und war seiner Argumentation gefolgt, Burbach habe die Pflichten eines Ehrenbeamten verletzt. Mies beurteilt diesen Schluss als "kein gutes Signal" für ehrenamtliche Wehrleiter. Er sieht Aussichten auf Erfolg der Berufung, denn "die Bewertungen scheinen uns sehr streng", kommentiert er das Urteil des Trierer Verwaltungsgerichts. "Hier wurde bejaht, dass der Wehrleiter in allen Punkten mit dem Bürgermeister konform gehen muss. Wir sehen aber beim Wehrleiter auch eigene Verantwortung", so Burbachs Anwalt.Er erwartet ein Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht im nächsten Frühjahr. Ziel bleibe, "dass Manfred Burbach wieder als Wehrleiter antreten wird". (bil) "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte…

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Feuerwehrmann ruft zur Demo auf

Bitburg. Die Auseinandersetzung zwischen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels und der Freiwilligen Feuerwehr will nicht zur Ruhe kommen. Im Gegenteil. Nun soll es eine öffentliche Kundgebung geben. "Ich werde nicht weiter tatenlos zusehen wie der Bürgermeister mit seinem Handeln Unmut und Streit in der Wehr auslöst", schreibt Marco Wallenborn von der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg-Mötsch auf Facebook und kündigt über die Gruppe "Bitburg brennt" eine Protestaktion am Donnerstag, 16.30 Uhr, vor dem Bitburger Rathaus an. Hintergrund ist der Streit um Ex-Wehrleiter Manfred Burbach. Das Verwaltungsgericht hatte Joachim Kandels vergangene Woche Recht gegeben, Manfred Burbach als Wehrleiter nicht wieder zu ernennen. Gegen das Urteil und den Bürgermeister herrscht seitdem in den sozialen Medien ein Sturm der Entrüstung. In der Facebook-Gruppe #BitburgBrennt fordern Feuerwehrmitglieder die Öffentlichkeit dazu auf, sich aktiv in die Auseinandersetzung zwischen Feuerwehr und Rathaus einzubringen. Darauf hat nun Marco Wallenborn reagiert und eine Demo eine halbe Stunde vor Beginn der Stadtratssitzung um 17 Uhr organisiert. Die Veranstaltung wurde von der Kreisverwaltung genehmigt. Wallenborn: "Jeder, der seinen Unmut gerne in einer friedlichen und gesitteten Demonstration zeigen möchte, ist herzlich eingeladen." Auf die schriftliche Anfrage des Wochenspiegels bei der Stadt, wie es nun weiter geht, nachdem zahlreiche Feuerwehrmitglieder ausgetreten sind oder ihren Austritt angekündigt haben, hat Bürgermeister Joachim Kandels geantwortet, dass es ein Treffen mit dem Feuerwehrbeirat am 3. Dezember geben werde. Dabei würden wiederum Themen wie z.B. Aufwandsentschädigungen für Feuerwehrleute beraten. Kandels weiter: "Zurzeit wird von einigen Personen eine Kampagne - insbesondere in den sozialen Medien - gegen den Bürgermeister geführt, die jeglichen Respekt sowohl gegenüber dem Menschen als auch gegenüber dem Amt des Bürgermeisters vermissen lässt. Hier wird sogar der Rechtsstaat, die Justiz und damit unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage gestellt." Auf die Frage, wie viele Feuerwehrleute bislang ausgetreten sind und ob die Sicherheit der Bevölkerung noch gewährleistet sei, gab die Stadt keine Auskunft. Nur so viel: "Wir sind bestrebt, gemeinsam und auch mit der Unterstützung anderer Behörden und Institutionen dafür Sorge zu tragen, dass es in Bitburg eine funktionierende Feuerwehr gibt, die für unser aller Sicherheit sorgt." An die Feuerwehrleute appelliert der Bürgermeister, dass sich jeder fragen sollte, "wofür er Mitglied in der Feuerwehr ist. In erster Linie gilt es, den Dienst zum Schutz der Bevölkerung auszuüben; dazu haben sie sich verpflichtet, und das sollte unabhängig davon sein, wer Wehrleiter oder Bürgermeister ist", so Kandels. (bil)Die Auseinandersetzung zwischen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels und der Freiwilligen Feuerwehr will nicht zur Ruhe kommen. Im Gegenteil. Nun soll es eine öffentliche Kundgebung geben. "Ich werde nicht weiter tatenlos zusehen wie der…

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