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Neubürgerin klagt über Vandalismus

Sachbeschädigung ist keine Willkommenskultur

Kalterherberg. Abgetretene Rückspiegel, zerstörte Scheibenwischer, Kratzer, abgelassene Luft aus den Reifen und beschmierte Scheiben. Wer vergreift sich immer wieder an einem Auto im Kalterherberger Messeweg?

Im Sommer 2019 ist Tanja K. nach Kalterherberg gezogen. Sie traf auf freundliche Nachbarn, eine gute Infrastruktur und eine einzigartige Natur - ein Traum für die Fotografin, Autorin und ausgebildete Heilpraktikerin.

Doch ihre Freude über ihr neues Zuhause wird immer wieder durch Vandalen getrübt. So auch in der Nacht zu Sonntag, als sich zum wiederholten Male Jemand an ihrem PKW, der vor meinem Haus auf der Strasse geparkt steht, zu schaffen gemacht hat.

Die Autoscheiben wurden mit Brötchen-Hälften beschmiert. Ein Scherz vielleicht? Es wurden 0,7 bar Druckluft aus dem hinteren Reifen in Fahrtrichtung links, fahrerseitig abgelassen. Das schon sicher nicht mehr.
"Das ist das vierte Delikt innerhalb von 15 Monaten. Eine dritte Strafanzeige bei der Polizei habe ich gerade online eingereicht", so K. "Da ich bisher nur wenige Nachbarn hier kenne und mit Niemanden Probleme habe, bin ich wirklich ratlos wer so feige im Tarnmäntelchen der Dunkelheit solches Verhalten an den Tag legt."

Weitere Taten des oder der Vandalen ereigneten sich im Juli 2019 sowie vom 13. auf den 14. März 2020. Polizei und Geschädigte hoffen auf Hinweise.

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Kommentar von Bernhard Stein
Das Verhalten der Vandalen ist natürlich nicht zu tolerieren. Wer aber als Neubürger in einem Ort die Dorfgemeinschaft mit Dauerparken auf einer stark befahrenen Durchgangsstraße auf sich aufmerksam macht, wird natürlich wenig Freunde finden. Die Nachbarn werden sicher nicht erfreut sein, wenn sie wegen dem von ihr auf der Straße geparktem Fahrzeug ständig mit Brems- und Beschleunigungsgeräuschen belästigt werden. Da die Straße nicht nur von PKW sondern auch von Linienbussen und Lastwagen benutzt wird, dürfte der zusätzliche Lärm sicher keinen erfreuen. Und die Ortsbewohner sind es eigentlich gewohnt, daß man Parkgelegenheiten an seinem Wohnhaus und nicht auf der Straße nutzt. Hierdurch wird der Verkehrsfluß behindert, was manche zwar als Verkehrsberuhigung ansehen mögen aber in Wirklichkeit nur zusätzlichen Lärm, Abgase und bei manchen Menschen wahrscheinlich auch Verärgerung herbeiführt. Also sollte die Dame sich vielleicht eine andere Parkmöglichkeit suchen?