Neues Parkhaus für Monschaus Altstadt

Sparkasse investiert in Stellfläche

Monschau. Es wird manchmal eng in Monschaus Altstadt. Das gilt nicht nur für die schmalen Sträßchen im historischen Stadtkern, über die man möglichst zu Fuß schlendern sollte. Dafür stellen viele Einheimische und Touristen ihre Autos in den Parkhäusern rund herum ab, die aber auch in die Jahre gekommen sind.

Sorgen bereitet vor allem die Stellfläche an der Wendeschleife Laufenstraße. Im sogenannten Parkhaus Seidenfabrik ist es kaum möglich, die Haltebuchten zu nutzen, da die meisten Fahrzeuge schlicht zu breit sind. Nach einer Kernsanierung sollen jeweils drei Parkplätze auf zwei reduziert werden. Dieses Parkhaus soll nach Überlegungen der Stadt Monschau möglichst den Anwohnern vorbehalten bleiben und etwa 60 Plätze bieten. Auch Raum für Motorräder und Fahrräder soll geschaffen werden.

Neuer Parkraum für Gäste entsteht direkt nebenan. Die Sparkasse Aachen will das Gebäude seiner ehemaligen Gebietsdirektion abreißen und ein Parkhaus auf zwei Etagen für jeweils 50 Fahrzeuge bauen. Der Parkraum werde nach Plänen von Architekt Peter Kutsch mit Bruchstein und einer »Altstadt-Silhouette« eingefasst, was das Gelände städtebaulich aufwerte.

Einzig das denkmalgeschützte Gebäude direkt an der Laufenstraße soll erhalten bleiben. Daran schließt sich rückwärtig ein verglaster Raum an, der mit Treppe und Aufzug den Klostersaal zugängig machen soll und Raum für Bücherei und Sparkassen-Filiale bietet.

Aktuell laufen jedoch noch Gespräche zwischen Stadt Monschau und Sparkasse, sodass die grafischen Pläne noch nicht veröffentlicht werden.

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