Funktionierendes Seniorenzentrum schaffen

Offener Brief der Verantwortlichen der Itertalklinik

Roetgen. Keine Frage, das Seniorenzentrum »Itertal-Klinik« in der Jennepeterstraße ist in den letzten Jahren einige Male schon ins Gerede gekommen. Mal waren es die Baupläne für eine Erweiterung, dann »unwahre und verleumderische« Behauptungen, Corona und die Impfungen. Jetzt wird in einem »Offenen Brief« an alle Bürger der Gemeinde Roetgen Stellung zu Problemen bezogen.

Sechs Unterzeichner, allen voran Dr. Christoph M. Kösters als Geschäftsführer sowie Pflegedirektor, Einrichtungsleiter, Pflegedienstleitung, Vorsitzende Bewohnerbeirat und stellvertretender Vorsitzender Bewohnerbeirat), wollen auf diesem Wege über den Stand der Verhandlungen zur Modernisierung des Itertalklinik Seniorenzentrums informieren. Ein großartiges Vorhaben befinde sich seit einiger Zeit bereits in Planung. Jetzt, nach zahlreichen Diskussionen unter sich, aber auch mit verschiedenen Gremien in der Städteregion Aachen sowie der Gemeinde Roetgen sei folgender Entwurf konkret.

Das seit einigen Jahren bestehende Gebäude in der Jennepeterstraße erfährt eine Sanierung, alle restlichen Doppelzimmer werden in Einzelzimmer umgebaut und es werden zudem gemeinsame große Wohnküchen neu errichtet. Zur Erweiterung heißt es: An das bestehende Gebäude wird ein Haus direkt angebaut, mit 24 neuen Pflegeplätzen als Ersatz für das entfallene Itertalklinik Seniorenzentrum Roetgen 1 an der Bundesstraße, in das jetzt ein Internat untergebracht worden ist. Vorgesehen im Rahmen der Neuplanungen sind außerdem eine Kurzzeit mit 12 Plätzen sowie eine Wohngruppe mit 12 Bewohnern.

Ein ein weiteres Haus mit 25 betreuten Wohnungen ist nordöstlich des oben beschriebenen Gebäudes geplant, hier sollen im Erdgeschoss eine 12er Gruppe in Tagespflege untergebracht werden. Die Unterzeichner lassen wissen, dieses Projekt bedeute für Roetgen, dass an einem Standort in der Ortsmitte alle Wohn- und Versorgungsformen vereint seien. »Wir werden dazu einen naturnahen Garten mit Aufenthalts- und Erlebnisqualität rund um die beiden Häuser einrichten«, heißt es abschließend. Ziel sei es, mit den Roetgener Bürger darauf hinzuarbeiten, ein funktionierendes Seniorenzentrum zu schaffen, das mitten in Roetgen ein Ort des Miteinanders der Generationen werde.

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