red

Anmeldung zum Wittlicher Firmenlauf startet jetzt

Der Bungert Firmenlauf, präsentiert vom WochenSpiegel, wird auch in den kommenden drei Jahren in Wittlich stattfinden. Die Anmeldung für den diesjährigen, sechsten Firmenlauf ist bereits freigeschaltet, jedoch ausschließlich über die Homepage www.firmenlauf-wittlich.de möglich.

Udo Treimetten vom Veranstalter Triacs aus Föhren freut sich, dass das „Konzept mit dem 4er-Teamlauf und der anschließenden After-Run-Party so super bei den Teilnehmern ankommt“ und der Vertrag daher um drei weitere Jahre verlängert werden konnte. In diesem Jahr gehen die Läufer am Mittwoch, 13. Juni, um 19 Uhr beim Eventum an den Start. Im vergangenen Jahr waren fast 2.000 Teilnehmer mit dabei. Auch für den kommenden Lauf erhoffen sich die Veranstalter eine derart hohe Teilnehmerzahl.

Die Strecke ist erneut fünf Kilometer lang. Der Verlauf bleibt auch derselbe: Durch die Schlossstraße entlang auf die Neustraße, über den Marktplatz, durch die Himmeroderstraße und in den Stadtpark hinein. Nach dem Stadtpark geht es durch die Feldstraße in Richtung Pariser Platz, wieder retour über den Marktplatz und durch die Burgstraße, zur Schlossstraße zurück und in den Brautweg. Im Altricher Weg angekommen geht es über den Parkplatz des Cusanus Gymnasiums in Richtung Zieleinlauf an die Halle des Eventums.  

Alle Läufer erhalten kostenloses Mineralwasser und alkoholfreies Bitburger Bier. Den Abschluss bildet die große After-Run-Party am Eventum mit Siegerehrung und Musik, zu der alle Läufer und Zuschauer bei freiem Eintritt eingeladen sind.  

Die Anmeldung kann ab sofort unter www.firmenlauf-wittlich.de erfolgen. Die Anmeldegebühr beträgt 60 Euro pro Team. Inkludiert sind die Lauforganisation, vier Startnummern, Einweg-Zeitmesschips, kostenlose Zielverpflegung mit Getränken, Streckensicherung und medizinische Erstversorgung, After-Run-Party mit Siegerehrung und Musik, Sachpreise für die Sieger aller Wertungskategorien, Team-Urkunde und -Ergebnisliste online und als PDF zum Download sowie ein Online-Zielvideo jedes Teilnehmers.

Foto: FF

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Hetzerath im ganz großen Stil

Hetzerath. „Das hat was Städtisches“, mit diesem Satz fassten Besucher der 950-Jahrfeier Hetzeraths am Wochenende ihren Eindruck zusammen. Für eine 2100-Einwohner-Gemeinde gilt das als höchstes Lob. Zwei Tage lang hat Hetzerath tatsächlich Enormes auf die Beine gestellt und Volksfestatmosphäre geschaffen. Feuer und Famme für Hetzerath  „Feuer und Flamme für unser Dorf“ hatten die Organisatoren als Motto auserkoren. Sie versprachen nicht zu viel. Echte Begeisterung kam bei den Aktiven auf der Bühne rüber und die enge Verbundenheit mit dem Dorf zeigte sich in der Menge und dem echten Interesse der Besucher, die am Samstagabend zur Eröffnung der zweitägigen Jubiläumsfeier das Bürgerhaus und am Sonntag die Straßen füllten. Dem Motto entsprechend zogen sich die Themen Feuer und Licht konsequent durch das Showprogramm zum Start ins Jubiläumswochenende. Die lokalen Akteure wie der Musikverein, der Mandolinenverein, die Garde, der Chor Klangart, ein Percussion-Quintett und der Gospelchor demonstrierten, moderiert von Walter Feltes, wie vielfältig das Mitmach-Angebot in der wachsenden Ortsgemeinde ist. Ein Zeichen für Vielfalt setzten auch die Gäste aus Uganda, die sich zum Schluss des dreistündigen Bühnenprogramms beim Gospelchor „Crossover“ einreihten, das Publikum mit ihrem Schwung von den Sitzen rissen und es nach draußen führten. In nächtlicher Kulisse wirbelte dort ein Artist mit Feuerjonglage atmosphärische Flammenbilder in die schwarze Nacht. Danach wurde es andächtig still zum Zapfenstreich bis um Mitternacht. Zapfenstreich? Noch lange nicht im Sinne von Sperrstunde. Mit Postkutsche und Römerexpress durchs Dorf Am Sonntagmorgen hatten die letzten Partygäste das Bürgerhaus erst vor wenigen Stunden verlassen, als die Ersten ihre Stände aufbauten. Vereine und Gewerbetreibende schufen entlang der Hauptstraße und am Engelshof Anlaufstellen, die das Publikum neugierig machten und einluden. Das von Häusern schützend  eingefasste Rondell „Goldenes Eck“ erwies sich über den Tag als idealer Platz für den Kunsthandwerkermarkt. Die behagliche Atmosphäre machte Lust, sich an den Ständen mit den Kreativen in einen Plausch einzulassen, sich selbst im Schriftsetzen zu versuchen, dem Bienenvolk eines Hetzerather Imkers unter seinen Erläuterungen zuzusehen oder der swingenden Liveband um Werner Knopp hinter dem Gartenzaun zuzuhören. An den Ständen beteiligte sich auch die Delegation aus Uganda. Mitarbeiter des Hetzerather Partnerprojektes Sharing Youth Centre in Kampala hatten Textilarbeiten mitgebracht und boten im Café der Kulturen Speisen an.  Wer das Dorf erkunden wollte, konnte dafür in die Postkutsche oder den Trierer Römerexpress zusteigen und fuhr an Oldtimern und Musikbands vorbei bis zum Engelshof, wo er sich ein Joghurteis aus der Privat-Molkerei gönnte und Kinder das legendäre Riesenkaninchen Willi, Küken und Wildschweine bestaunten. So weit dann doch so dörflich, aber eben auch so schön. Mit professionellem Management der vielen Beteiligten, denen Hand in Hand ein reibungsloser Ablauf gelungen ist, mit Ideenreichtum und Mut zum Großen, hat Hetzerath gezeigt, was geht. Und dabei auch noch die Verbindung von Tradition und Aufbruch geschafft. Text/ Fotos: Sybille Schönhofen„Das hat was Städtisches“, mit diesem Satz fassten Besucher der 950-Jahrfeier Hetzeraths am Wochenende ihren Eindruck zusammen. Für eine 2100-Einwohner-Gemeinde gilt das als höchstes Lob. Zwei Tage lang hat Hetzerath tatsächlich Enormes auf die Beine…

weiterlesen