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Pit Schäfer aus Greimerath veröffentlicht zweites Buch

Die unglaublichen Winterabenteuer von Paulinchen Geranie

Greimerath. Stolze 1.500 Exemplare hat der Greimerather in kürzester Zeit von seinem Erstlingswerk verkauft, die zweite Auflage ist in Planung. Mit »Die unglaublichen Winterabenteuer von Paulinchen Geranie« stellt er nun den versprochenen Folgeband vor, in dem Paulinchen in der Eifel ihr neues Zuhause gefunden hat. Wir verlosen Bücher zum neuen Abenteuer!

(ste). Gemeinsam mit ihren Freunden Biggi Begonie, Bella Amaryllis, Gitti Tagetes und Gerd dem Gummibaum bereitet sich die weitgereiste Blume auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor... bis der Waldtroll Joschi auftaucht und die Truppe von einem Abenteuer ins nächste schubst ...

Fantastische Zeichnungen

Verstärkung bekommt die liebenswerte, botanische Gesellschaft diesmal zum Beispiel von Karl dem Keiler, Hubertus dem Hirsch oder Kranich Kratuvit.  »Ich finde Alliterationen großartig«, erläutert Pit Schäfer das rhetorische Stilmittel gleicher Anfangsbuchstaben. Den richtigen Einstieg in die Geschichte zu finden, sei diesmal allerdings gar nicht so einfach gewesen. »Ich wollte an das erste Buch anknüpfen, brauchte aber auch einen literarisch sinnvollen, zweiten Handlungsstrang.«
Zum Leben erweckt werden die märchenhaften Protagonisten in dem kreativen Lesebuch für Kinder und Erwachsene wieder von Frank Müller. In schwungvollen Bildern haucht der saarländische Kulissenmaler und Cartoonist Pit Schäfers lustigen Figuren unnachahmliches Leben ein. »Seine Zeichnungen sind einfach fantastisch. Wir haben viel Lob dafür bekommen,« schwärmt  Schäfer, der dem Illustrator freie Hand ließ und seinen Namen diesmal mit auf das Cover nahm. »Das hat Frank verdient, wir haben das Buch gemeinsam gemacht.«
Auch Sven Nieder, Geschäftsführer des herausgebenden Eifelbildverlags ist vom Ergebnis angetan. »Das Buch ist toll geworden. Man merkt, dass sich Autor und Zeichner noch mehr aufeinander eingelassen haben und zusammengewachsen sind.«

Selbst komponierte Lieder

Vom Erfolg des ersten Buches um die sprechende Blume Paulinchen, deren Abenteuer sich der Gärtnermeister schon vor über 20 Jahren ausdachte und den eigenen Kindern als gute Nacht-Geschichten erzählte, ist er immer noch überwältigt.  »Damit habe ich so nicht gerechnet. Ich bin ja ein unbekannter Autor.« Und, was ihn besonders freut: »Die Kinder sind bei meinen Lesungen immer mucksmäuschenstill.« Jedenfalls so lange, bis der 57-Jährige seine Gitarre auspackt und Paulinchens wundersame Geschichten in selbst komponierten Liedern noch lebendiger macht. Im Buch hat Schäfer eigene Kindheitserinnerungen an die Winter- und Weihnachtszeit in der Eifel verarbeitet. Auch die Zeichnungen bergen so manche Überraschung. Was die Greimerather Häuserzeile wohl mit dem Waderner Kirchtum zu  tun haben könnte, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Und ehe die obligatorische Frage gestellt wird, wie es denn wohl weiter gehen wird, verrät Pit Schäfer es schmunzelnd selbst: »Wir machen auch noch das dritte Buch, das Script ist schon fast fertig.« Soviel sei schon verraten: das große Finale der Paulinchen-Triologie wird 2020 an einem magischen Ort in der Eifel spielen ...
Gewidmet hat der Autor die neue Lektüre seinen Kindern und Enkelkindern. Die kleine Ida war es auch, die ihren Großvater vor kurzem beim Händewaschen zu einer neuen Buch-Figur inspirierte. »Für das Schreiben kann ich mich durchaus weiter begeistern,« lächelt Schäfer und greift zur Gitarre.

  • Gemeinsam mit dem Eifelbildverlag verlost der Wochenspiegel fünf Bücher. Zum Gewinnspiel geht es hier.

 

 

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Kommentar von Pit Schäfer
Liebe Redaktion vom Wochenspiegel,
vielen Dank für diese großartige, auf den Punkt gebrachte Reportage!!!!