Wie viel Einfluss von Unternehmen darf sein?

Himmerod. Ein heißes Thema hinter kühlen Klostermauern: Ein grüner Gemeinderat und eine christdemokratische Bürgermeisterin diskutierten vor Führungskräften über Fluch und Segen der Verflechtungen von Unternehmensinteressen mit der Kommunalpolitik.

Seit etlichen Jahren sind es die Teilnehmer des Himmeroder Forums für Führungskräfte gewohnt, auch querdenkerische Ansätze kontrovers zu diskutieren. Bei dem vom Immerather Unternehmensberater Ekkehard Nau moderierten Forum ging es nun um eine heikle Verbindung. Skandale wie der um den einstigen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Mappus oder in der Eifel um den Nürburgring zeigen, wie prekär das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik bisweilen ist. Auch der Einfluss von Windkraftunternehmen auf Bürgermeister und Gemeinderäte ist derzeit in die Kritik geraten. Wann handelt es sich um positive Kontakte im Sinne des Gemeinwohls, wann ist die Grenze zu verwerflichen Handlungen und Motiven überschritten? ak

Lesen Sie Morgen mehr in Ihrem aktuellen WochenSpiegel. Foto: A.Koch

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.