Wittlich erhält rund 4 Millionen Euro für Freibad-Sanierung

Wittlich. Innenminister Roger Lewentz hat der Stadt Wittlich eine Zuwendung aus dem Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ für die Sanierung des Freibadteiles des Vitelliusbades in Höhe von insgesamt 4.068.000 Euro zugesagt. Der Bund übernimmt davon einen Betrag von 2.074.000 Euro.

Innenminister Roger Lewentz hat der Stadt Wittlich zwei Zuwendungsbescheide aus dem Sonderprogramm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" für das Projekt Vitelliusbades in Höhe von insgesamt 4.068.000 Euro übergeben. Der Bund übernimmt davon einen Betrag von 2.074.000 Euro.

Das Sonderprogramm des Bundes und der Länder ist auf öffentliche Einrichtungen ausgerichtet, die im besonderen Maße der sozialen Integration dienen. Es ergänzt damit die klassische gebietsbezogene Städtebauförderung. "Das Freibad in Wittlich ist Bestandteil einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie und leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen, integrativen und sozialen Leben in der Stadt. In fußläufiger Erreichbarkeit von der Innenstadt gelegen bietet es den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eine wichtige Naherholungsmöglichkeit", erklärte Minister Lewentz bei der Übergabe des Förderbescheides.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch bedankt sich für die großzügige Förderung und sieht hierin eine Bestätigung der von den Gremien beschlossenen Planung. Rodenkirch betont, dass somit ein bedarfsgerechter und nachhaltiger Schwimmbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wittlich und dem Umland auch in Zukunft dauerhaft ermöglicht werden kann.

"Städtebauförderung ist grundsätzlich wie ein Dauerkonjunkturprogramm, von dem alle in der Stadt profitieren. Sie wertet das direkte Umfeld auf und stärkt es für die Zukunft. Mit der Förderung des Freibades soll der Schwimmstandort Wittlich gestärkt werden. Die grundsätzliche barrierefreie Ausgestaltung des gesamten Bades soll allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an dieser Sportstätte ermöglichen", sagte Minister Lewentz, der darauf hinwies, dass auch der Hallenbadneubau mit Fördermitteln der Sportförderung unterstützt werde. "Der Stadt Wittlich soll es durch die Bereitstellung der Fördermittel aus beiden Förderprogrammen ermöglicht werden, die Bäderinfrastruktur bedarfsorientiert und zukunftsgerecht auszustatten."

Schwimmbäder dienen in besonderem Maße dem sozialen Zusammenhalt. Diesen zu fördern ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Denn nicht zuletzt sind Schwimmbäder auch wohnortnahe Angebote an alle Bevölkerungsgruppen, um verschiedene Freizeitaktivitäten wahrnehmen zu können.

Darüber hinaus stellte Minister Lewentz eine weitere Förderung aus dem Programm der Sportstättenförderung in von Höhe rund drei Millionen Euro in Aussicht. Lewentz geht davon aus, dass die jetzige Planung Bestand hat und zügig umgesetzt wird. Bei der Übergabe der Förderbescheide war auch Landrat Eibes zugegen, der sich von der beschlossenen Planung überzeugt zeigte und aufgrund dessen eine weitere Förderung in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro seitens des Landkreises zur Finanzierung des Projekts zusagte.

Die Gesamtkosten der Freibad-Sanierung belaufen sich Berechnungen zufolge auf etwa 19 Millionen Euro. Anderer Planungsvarianten sahen eine Investition von 22 Millionen bzw. 13 Millionen vor. Die günstigste Variante sah u.a. einen Teilerhalt der vorhandenen Technik vor. Hier konnte jedoch nicht gewährleistet werden, dass alte und neue Technik dauerhaft kompatibel seien.

(red/ju)

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