Ex-Wehrleiter beantragt Berufung

Bitburg. "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte Rechtsanwalt Michael Mies dem Wochenspiegel mit. "Wir halten das Urteil für fehlerhaft und im Ergebnis für falsch", begründet Mies. Er bezieht sich auf das Urteil, welches das Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche den Kontrahenten im Rechtsstreit von Bitburgs Ex-Wehrleiter gegen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels zugestellt hatte. Burbach, der von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr nahezu einstimmig wiedergewählt worden war, hatte auf Wiederernennung geklagt, nachdem ihm diese durch den Bürgermeister versagt worden war. Das Gericht hatte Kandels Recht gegeben und war seiner Argumentation gefolgt, Burbach habe die Pflichten eines Ehrenbeamten verletzt. Mies beurteilt diesen Schluss als "kein gutes Signal" für ehrenamtliche Wehrleiter. Er sieht Aussichten auf Erfolg der Berufung, denn "die Bewertungen scheinen uns sehr streng", kommentiert er das Urteil des Trierer Verwaltungsgerichts. "Hier wurde bejaht, dass der Wehrleiter in allen Punkten mit dem Bürgermeister konform gehen muss. Wir sehen aber beim Wehrleiter auch eigene Verantwortung", so Burbachs Anwalt.Er erwartet ein Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht im nächsten Frühjahr. Ziel bleibe, "dass Manfred Burbach wieder als Wehrleiter antreten wird". (bil) "Wir werden das Urteil angreifen". Heute ist die Entscheidung gefallen: Manfred Burbach und seine Anwälte der Wittlicher Anwaltskanzlei Dr. Bastgen haben beschlossen, vor dem Oberverwaltungsgericht die Zulassung der Berufung zu beantragen, das teilte…

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Feuerwehrmann ruft zur Demo auf

Bitburg. Die Auseinandersetzung zwischen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels und der Freiwilligen Feuerwehr will nicht zur Ruhe kommen. Im Gegenteil. Nun soll es eine öffentliche Kundgebung geben. "Ich werde nicht weiter tatenlos zusehen wie der Bürgermeister mit seinem Handeln Unmut und Streit in der Wehr auslöst", schreibt Marco Wallenborn von der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg-Mötsch auf Facebook und kündigt über die Gruppe "Bitburg brennt" eine Protestaktion am Donnerstag, 16.30 Uhr, vor dem Bitburger Rathaus an. Hintergrund ist der Streit um Ex-Wehrleiter Manfred Burbach. Das Verwaltungsgericht hatte Joachim Kandels vergangene Woche Recht gegeben, Manfred Burbach als Wehrleiter nicht wieder zu ernennen. Gegen das Urteil und den Bürgermeister herrscht seitdem in den sozialen Medien ein Sturm der Entrüstung. In der Facebook-Gruppe #BitburgBrennt fordern Feuerwehrmitglieder die Öffentlichkeit dazu auf, sich aktiv in die Auseinandersetzung zwischen Feuerwehr und Rathaus einzubringen. Darauf hat nun Marco Wallenborn reagiert und eine Demo eine halbe Stunde vor Beginn der Stadtratssitzung um 17 Uhr organisiert. Die Veranstaltung wurde von der Kreisverwaltung genehmigt. Wallenborn: "Jeder, der seinen Unmut gerne in einer friedlichen und gesitteten Demonstration zeigen möchte, ist herzlich eingeladen." Auf die schriftliche Anfrage des Wochenspiegels bei der Stadt, wie es nun weiter geht, nachdem zahlreiche Feuerwehrmitglieder ausgetreten sind oder ihren Austritt angekündigt haben, hat Bürgermeister Joachim Kandels geantwortet, dass es ein Treffen mit dem Feuerwehrbeirat am 3. Dezember geben werde. Dabei würden wiederum Themen wie z.B. Aufwandsentschädigungen für Feuerwehrleute beraten. Kandels weiter: "Zurzeit wird von einigen Personen eine Kampagne - insbesondere in den sozialen Medien - gegen den Bürgermeister geführt, die jeglichen Respekt sowohl gegenüber dem Menschen als auch gegenüber dem Amt des Bürgermeisters vermissen lässt. Hier wird sogar der Rechtsstaat, die Justiz und damit unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage gestellt." Auf die Frage, wie viele Feuerwehrleute bislang ausgetreten sind und ob die Sicherheit der Bevölkerung noch gewährleistet sei, gab die Stadt keine Auskunft. Nur so viel: "Wir sind bestrebt, gemeinsam und auch mit der Unterstützung anderer Behörden und Institutionen dafür Sorge zu tragen, dass es in Bitburg eine funktionierende Feuerwehr gibt, die für unser aller Sicherheit sorgt." An die Feuerwehrleute appelliert der Bürgermeister, dass sich jeder fragen sollte, "wofür er Mitglied in der Feuerwehr ist. In erster Linie gilt es, den Dienst zum Schutz der Bevölkerung auszuüben; dazu haben sie sich verpflichtet, und das sollte unabhängig davon sein, wer Wehrleiter oder Bürgermeister ist", so Kandels. (bil)Die Auseinandersetzung zwischen Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels und der Freiwilligen Feuerwehr will nicht zur Ruhe kommen. Im Gegenteil. Nun soll es eine öffentliche Kundgebung geben. "Ich werde nicht weiter tatenlos zusehen wie der…

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Gasflasche löst Großalarm aus

Hütterscheid. "Wegen dem Gefahrenpotential wurde von der Leitstelle umgehend die höchste Alarmierungsstufe ausgelöst", so Willi Schlöder, stellvertretender Kreisfeuerwehr-Inspekteur im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Was war passiert? Am späten Sonntagnachmittag war kurz vor 17 Uhr eine Gasflasche im Wohnbereich eines Gebäudes in Hütterscheid in Brand geraten. Der Hauseigentümer meldete den Brand umgehend der Feuerwehr. Sofort rückten rund 65 Kräfte der Feuerwehren aus Hütterscheid, Baustert, Biersdorf, Bitburg einschließlich der Führungsstaffel Bitburg-Land, der Wehrleitung Bitburg-Land und Kreisfeuerwehr-Inspekteur zum Einsatzort aus. "Wir haben bereits kurz vor Hütterscheid Brandgeruch und dichten Rauch wahrgenommen", so Willi Schlöder. Die Einsatzkräfte drangen unter schwerem Atemschutz zum Brandherd vor und konnten die brennende Gasflasche sowie eine weitere Gasflasche in Sicherheit bringen und löschen. Das erste Stockwerk in dem älteren Gebäude wurde durch den Brand zerstört, das gesamte Gebäude durch die Löscharbeiten unbewohnbar. Wie es zu dem Brand kommen konnte ist ebenso wie die Schadenshöhe noch unklar. Der Hauseigentümer blieb bei dem Feuer unverletzt. Im Einsatz waren neben den genannten Kräften zudem das DRK und die Polizei Bitburg. "Wegen dem Gefahrenpotential wurde von der Leitstelle umgehend die höchste Alarmierungsstufe ausgelöst", so Willi Schlöder, stellvertretender Kreisfeuerwehr-Inspekteur im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Was war passiert? Am späten Sonntagnachmittag war…

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Forum für Bürger: Sicherheit im "Grenzraum Sauer"

Bollendorf. Immer mehr berauschte oder betrunkene Autofahrer In der "Grenzregion Sauer" greift die Polizei im Vergleich zu den vergangenen Jahren immer häufiger berauschte oder betrunkene Autofahrer auf. In der Mehrzahl handelt es sich hierbei um junge Erwachsene. Sich einer solchen Entwicklung frühzeitig, konsequent und nachhaltig entgegenzustellen, um die Bildung rechtsfreier Räume im Ansatz erst gar nicht entstehen zu lassen, ist laut Polizei Aufgabe aller Sicherheitspartner. Dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger solle hierdurch vollumfänglich Rechnung getragen werden. Breit aufgestelltes Konzept als Reaktion auf rasant angestiegene Fallzahlen Die rasant angestiegenen Fallzahlen nimmt die Polizeiinspektion Bitburg zum Anlass, mit einem breit aufgestellten Konzept die Verkehrssicherheit zu erhöhen und unter Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel die Gefahren durch Drogenkonsum und -handel zu bekämpfen. Neben verstärkten Kontrollen entlang der Sauerstrecke und Sondereinsatzmaßnahmen ist der Polizei jedoch auch gerade die Information der Bevölkerung ein wichtiges Anliegen. So möchte sie Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform anbieten, auf der sie sich über die Gefahren des Drogenkonsums, deren Folgen und die angelaufenen Maßnahmen ihrer Polizei und der Verbandsgemeinde Südeifel informieren können. Bürgerforum von VG Südeifel und Polizeiinspektion Bitburg in der Burg Bollendorf Hierzu haben die VGV Südeifel und die Polizeiinspektion Bitburg in enger Kooperation ein Bürgerforum initiiert, welches am Freitag, 19. Oktober, ab 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Burg Bollendorf stattfinden wird. Programm: 19 Uhr Begrüßung und Eröffnung des Bürgerforums Verbandsbürgermeister VG Südeifel, Moritz PetryLeiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeirat Christian Hamm 19.15 Uhr Die aktuelle Kriminalitätslage im “Grenzraum Sauer” und der kooperative Bekämpfungsansatz Polizeirat Christian Hamm 19.30 Uhr Die gängigen Betäubungsmittel und ihre Wirkungen Polizeihauptkommissar a.D. Günter Colling 20 Uhr Körperliche und geistige Folgen eines Drogenkonsums Dr. Anne Christine Arold-Hermann / Dr. Gérard Bauer 20.30 Uhr Reflektion des Abends und offener Austausch im Plenum Verbandsbürgermeister VG Südeifel, Moritz PetryLeiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeirat Christian Hamm 21 Uhr Ende des offiziellen Teils – Möglichkeit zum vertiefenden Austausch mit den Referenten und Ihrem Bezirksbeamten der VG Südeifel, Polizeihauptkommissar Alexander Sprünker Immer mehr berauschte oder betrunkene Autofahrer In der "Grenzregion Sauer" greift die Polizei im Vergleich zu den vergangenen Jahren immer häufiger berauschte oder betrunkene Autofahrer auf. In der Mehrzahl handelt es sich hierbei um junge…

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Unfall-Fahrer flüchtet aus Pick-Up

Speicher. Am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen schweren Verkehrsunfall auf der K39 zwischen Speicher und Orenhofen. Die Feuerwehren aus Speicher und Orenhofen fanden an der Unfallstelle einen Toyota Pick-Up vor, der rund 50 Meter weit in den Wald geschleudert worden war. Brems- und Schleuderspuren im Bereich der Unfallstelle nach zu urteilen, war der schwere Pick-Up nach einer Rechtskurve wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung herabgestürzt. Das Fahrzeug mähte bei seinem Sturz in den Wald mehrere kleinere Bäume um, bevor es zwischen Hecken und Bäumen auf der Fahrerseite im Wald zum Liegen kam. Die herbeigeeilten Rettungskräfte fanden allerdings niemanden mehr im Fahrzeug vor. Auch der Einsatz einer Wärmebildkamera brachte die Feuerwehrleute nicht weiter und führte nicht zum Auffinden des Fahrers. Da das Fahrzeug auf einen US-Amerikaner zugelassen ist, wurde auch die Military-Police aus Spangdahlem alarmiert, um gemeinsam mit der Polizei Bitburg weitere Ermittlungen durchzuführen und den flüchtigen Fahrer zu finden. Im Einsatz waren am frühen Sonntagmorgen 21 Kräfte der Feuerwehren aus Speicher und Orenhofen zusammen mit dem Notarzt aus Trier-Ehrang, das Malteser Hilfswerk aus Welschbillig und das DRK aus Speicher.Am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen schweren Verkehrsunfall auf der K39 zwischen Speicher und Orenhofen. Die Feuerwehren aus Speicher und Orenhofen fanden an der Unfallstelle einen Toyota Pick-Up vor, der rund 50…

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