Verlegung der Corona-Sichtungsstelle in Bitburg

Kreis Bitburg / Prüm. Am Donnerstag, 2. April, zieht die Corona-Sichtungsstelle der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm unter Mitwirkung des DRK Kreisverbandes um. Neuer Standort ist das ehemalige Einkaufszentrum der Amerikaner („Commissary“) auf dem Gelände der ehemaligen US-Housing unweit der Braustätte der Bitburger Brauerei.

Vor allem die räumlichen Kapazitäten bieten erhebliche Vorteile, um die Maßnahmen gegen die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in unserem Kreisgebiet zu optimieren und zu bündeln. Landrat Joachim Streit: "Am neuen Standort haben wir ausreichend Lagerfläche zur Verfügung. Dort haben wir die Möglichkeit, ein Beschaffungslager einzurichten, falls es uns gelingt, persönliche Schutzausrüstung in größerem Umfang zu erwerben. Zudem verrichten unsere ehrenamtlichen Helfer bei schlechter werdendem Wetter geschützt ihre Arbeit. Gleichzeitig wird die Koordinierungsstelle des DRK in die Commissary verlegt, sodass die bisher belegten Räume im Katastrophenschutzzentrum wieder vollumfänglich für die Technische Einsatzleitung zur Verfügung stehen. Das Gebäude wäre außerdem groß genug, um eine mögliche Notunterkunft einzurichten."

Die Zufahrt zur neu eingerichteten Sichtungsstelle erfolgt über die Wankelstraße im Gewerbegebiet "Auf Merlick". Die Einfahrt ist ausgeschildert.

Am Umzugstag 2. April ist die Sichtungsstelle geschlossen. Der neue Standort wird nicht mehr jeden Tag geöffnet sein, um parallel mit den vorhandenen Helfern weitere Einsätze der mobilen Außenstelle im Kreisgebiet zu ermöglichen. Ab dem 3. April gelten folgende Öffnungszeiten: Montags / Mittwochs / Freitags / Sonntags, jeweils von 8 bis 16 Uhr.

Die Besucher benötigen eine Krankenversicherungskarte und ihren Personalausweis. Das Personal der Sichtungsstelle hat den Auftrag, Personen mit Krankheitssymptomen nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes per festgelegtem Schema zu sichten. Entsprechend der Ergebnisse werden Empfehlungen bzw. Anordnungen des Gesundheitsamtes ausgesprochen oder Abstrich-Testungen durchgeführt.

Foto: Kreisverwaltung

 

 

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