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Erster Schritt zur Umlagerung von vergiftetem Boden

PFC-Entfernung im Gewerbegebiet Flugplatz Bitburg

Bitburg. Der Bund hat die Firma Arcadis mit der Planung der Schadstoffumlagerung auf dem ehemaligen NATO-Flugplatz in Bitburg beauftragt.


Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mitteilt, hat die Darmstädter Firma Arcadis den Auftrag für die Planung der Sanierung PFC-belasteter Böden auf dem Flugplatzgelände in Bitburg erhalten.
Erste Ergebnisse über die geplanten Maßnahmen erwartet die Behörde im März 2021. 80.000 Kubikmeter verseuchter Boden  sollen abgetragen und auf einer Stelle, in einem so genannten »Sicherungsbauwerk«, abgedichtet gesammelt werden, bis ein Verfahren gefunden ist, wie PFC abgebaut werden kann.
Wegen der Schadstoffbelastung liegt die Vermarktung von Grundstücken im Gewerbegebiet Flugplatz auf Eis. Ursache für die Giftstoffe im Erdreich sind Löschschäume, die das Militär bis 2011 eingesetzt hat.



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Kommentar von Dr. Agnes Tillmann-Steinbuß
Vielen Dank für den topaktuellen Bericht! Die Probleme einer vorläufigen Lagerung von kontaminiertem Erdreich (die ja schon statt gefunden hat) haben wir (BUND) in einer ausführlichen Stellungnahme kritisch beleuchtet. Am 29.9. wird dazu ein internes Gespräch in der SGD Nord Koblenz statt finden.