Kyllburgs Trainer muss drei wichtige Spieler ersetzen

Fußball-Rheinlandligist blickt auf solide Saison zurück

Kyllburg. Das klare 0:5 zum Saisonabschluss beim meisterlich aufspielenden Champion und Oberliga-Aufsteiger Rot-Weiß Koblenz konnte den positiven Gesamteindruck von Guido Habscheid, Trainer der SG Kyllburg/Badem/Gindorf, nicht schmälern: »Wir können zufrieden sein mit dem, wie es gelaufen ist.«

"Wir haben eine relativ konstante Saison gespielt. Die Jungs haben auch immer dann eine Reaktion gezeigt, wenn es mal ein schwächeres Spiel gab", lobt Trainer Guido Habscheid. Nach dem Abgang von Dieter Krütten hatte der Vater der beiden SG-Akteure Nils und Moritz Habscheid das Traineramt Mitte September des vergangenen Jahres übernommen - und die Spielgemeinschaft schnell in ruhiges Fahrwasser geführt. Unterm Strich steht der achte Platz. 51 Punkte sind es auf der Habenseite. Das Torverhältnis lautet 53:53.

Äußerst heimstark

"Sehr geschlossen, sehr kompakt in der Defensive" sei sein Team ein ums andere Mal aufgetreten, betont Habscheid, der vor seiner Zeit in Kyllburg unter anderem auch die ersten Mannschaften des TuS Kröv und des SV Lüxem trainiert hatte. Froh ist er, dass man die Saison ohne größeres Verletzungspech überstanden hat: "Sonst wäre es angesichts unseres kleinen Kaders vielleicht auch eng geworden." Mit 35 Punkten in 17 Spielen ist die Spielgemeinschaft sogar das drittbeste Heimteam der Rheinlandliga, der man inzwischen seit zwölf Jahren angehört und deren dienstältestes Mitglied man längst ist. "Für die neue Saison wollen wir uns vornehmen, auch auswärts selbstbewusster und erfolgreicher zu spielen", kündigt Coach Habscheid an. In der Fremde gelangen seinem Team nur 16 Punkte, was gerade einmal den 13. Platz im Auswärtsranking bedeutet. Verzichten muss er in der neuen Saison auf drei bislang so wichtige Akteure: Die Routiniers Christian Esch und Jan Schmitt hören ebenso auf, wie Schlussmann Markus Plei. Als Neuzugänge stehen bislang Alexander Mittler, früherer Kapitän bei der SG Lüxem/Wittlich und der aus Kyllburg stammende und zuletzt beim FSV Salmrohr in der Jugend ausgebildete Felix Leuschen. "Zwei, drei weitere Spieler", habe er noch an der Angel, sagt Habscheid. Hier über Namen zu sprechen, sei aber noch zu früh. Mike Schwandt steuerte in der abgelaufenen 13 Treffer bei uns landete so auch im Rheinlandliga-Ranking weit vorne. "Er ist im Dezember 30 geworden, kann aber sich noch sechs bis sieben Jahre auf diesem Niveau spielen", ist Trainer Habscheid überzeugt.

40 Punkte sind erstes Ziel

Auch in der neuen Sasion sieht er es als vornehmliches Ziel an, die 40-Punkte-Marke und damit den Klassenverbleib zu erreichen. In der Vorbereitung wartet auf sein Team unter anderem am Donnerstag, 14. Juli, im Rahmen des Bademer Sportfestes der Vergleich mit der U21 des 1. FC Köln, deren sportlicher Verbleib in der Regionalliga West noch vom Aufstieg der Sportfreunde Lotte in die Dritte Liga abhängt. In der SG fühlt sich der frühere Wittlicher Oberligaspieler laut eigener Aussage sehr wohl: "Die Spielgemeinschaft ist gut geführt. Hier sind erfahrene Leute am Werk und jeder weiß, was er zu tun hat." aa

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