Bauern sagen es mit Sonnenblumen

Winterspelt. Felder voller Sonnenblumen reihen sich an der Landesstraße 9 auf fünf Kilometern entlang ab der Einfahrt Kesfeld/Üttfeld. Wer anhält, kann sich kostenlos einen Strauß pflücken. Auf den Feldern würde sonst Mais angepflanzt.

Die Familien Dahm, Hoffmann, Horper und Lepage und der Gewannhof haben auf ein wenig Ertrag verzichtet und möchten mit den Sonnenblumenfeldern für Verständnis für den Maisanbau werben.  Die Maisernte ist ein wesentlicher Bestandteil zur Fütterung der Milchkühe und für Biogasanlagen. Die langsam fahrenden Schlepper oder der Feldhäcksler behindern während der Ernte im Oktober oftmals den Verkehr. Die Sonnenblumen sollen das Landschaftsbild auflockern und der Bevölkerung etwas zurückgeben. Dieses "gelbe Band" hat auch Vorteile für  die Natur. Die Blüten sind wichtig für viele Insekten wie Schmetterlinge und Bienen und zahlreiche andere Tierarten. Darunter befinden sich auch landwirtschaftliche Nützlinge wie der Marienkäfer, die einen Beitrag zu biologischen Schädlingsbekämpfung leisten.               

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