Heribert Reiffers hat Respekt vor "Mini-Bezirksliga"

Pronsfeld. Das Pokal-Aus beim B-Ligisten SG Kyllburg II, drei Niederlagen zum Start in die neue Saison in der Fußball-A-Klasse: Das bisherige Abschneiden hatte man sich bei der SG Lünebach/Pronsfeld ganz anders vorgestellt...

Heribert Reiffers, der seit 2004 ununterbrochene Trainer der Vereinigten aus dem Prümtal, bleibt trotz des Fehlstarts absolut gelassen: "Wir hatten eine gute Vorbereitung und haben auch eine gute Mannschaft. Leider müssen wir momentan auf zuviele Spieler verzichten. Auch wir können nicht so einfach das Fehlen von einigen Leistungsträgern kompensieren." So müssen derzeit (noch) Andreas Mertens nach einer Schulter-Operation, Roger Henkes mit Kniebeschwerden, Peter Schmitz (Trainingsrückstand nach längerer Verletzungspause) und Andreas Janssen (fehlt immer wieder aus beruflichen Gründen)  passen. Die vier Niederlagen zum Start inklusive Pokal relativiert Heribert Reiffers: "Bei einer guten Kyllburger Mannschaft, die ja erst aus der A-Klasse abgestiegen ist, verloren wir nach 120 Minuten eine Hitzeschlacht, das 0:5 gegen Neunkirchen war ein Ausrutscher und beim 0:1 gegen gute Berndorfer hätte es ohne Weiteres auch unentschieden ausgehen können." Unrühmlich waren für den Coach auch die Begleitum-stände des jüngsten 0:3 in Geichlingen: Fehlentscheidungen des Schiris und die Unfairness der Gastgeber nennt Reiffers hier als entscheidende Gründe für die Pleite. Obwohl man schon seit 2008 der A-Klasse angehört, ist der Klassenverbleib für die SG Lünebach /Pronsfeld weiter das Maß aller Dinge. "Auch in den nächsten zwei, drei Jahren wird es für uns um nichts anderes gehen", betont Reiffers. Schritt für Schritt sollen über diesen Zeitraum hinweg nämlich die Talente aus der eigenen A-Jugend integriert werden.Gerade das aktuelle Klassement stuft der Trainer-Routinier als sehr stark ein. "Lambertsberg, Bitburg, Ahbach: Wir spielen ja in einer Art `Mini-Bezirksliga`. Da musst Du immer 120 Prozent geben, um zu bestehen."                      AA

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