27-Jährige schwer verletzt

Büdesheim. Eine 27-jährige Autofahrerin aus dem Kreis Daun befuhr am Samstag, 13. Oktober, die Bundesstraße 410, aus Richtung Büdesheim kommend, in Richtung Gerolstein. Sie kam, vermutlich aufgrund der witterungsbedingt nicht angepassten Geschwindigkeit, auf der abfallenden nassen Fahrbahn, in einer Rechtskurve ins Schleudern und dann auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegen kommender Wagen musste nach rechts ausweichen, konnte aber einen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge nicht mehr verhindern.Das Auto der Frau stieß mit der hinteren linken Seitenwand gegen die vordere linke Wagenecke des 59-jährigen Fahrers aus der Verbandsgemeinde Arzfeld. Während der Wagen des alleinigen Insassen durch den Zusammenstoß hinten nach rechts wegbrach und der Wagen quer auf seiner Fahrbahnseite zum Endstand kam, wurde das Fahrzeug der Unfallgegnerin durch die Wucht des Aufpralls nach links um die eigene Achse gedreht und das linke Hinterrad beziehungsweise die Hinterachse abgerissen, wobei der Wagen mehrmals die Schutzplanke touchierte. Schließlich kam das Auto auf seiner Fahrbahnseite entgegen der Fahrtrichtung zum Endstand, berichtet die Polizei.  Die Fahrerin wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt schwer verletzt ins Krankenhaus Gerolstein verbracht, während der leicht verletzte Fahrer ins Krankenhaus Prüm transportiert wurde. Im Einsatz waren Notarzt und Rettungswägen des Roten Kreuzes Prüm und Gerolstein, die Feuerwehr Büdesheim, die Straßenmeisterei Gerolstein und die Polizei Prüm. Foto: Polizei Prüm Eine 27-jährige Autofahrerin aus dem Kreis Daun befuhr am Samstag, 13. Oktober, die Bundesstraße 410, aus Richtung Büdesheim kommend, in Richtung Gerolstein. Sie kam, vermutlich aufgrund der witterungsbedingt nicht angepassten Geschwindigkeit, auf…

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Kunst in leeren Räumen

Kyllburg. In der ehemaligen Schleckerfiliale haben Panflötenklänge - gespielt von Werner Blees - die Besucher empfangen. Denn dort hat am vergangenen Wochenende die Galerie "Vista Primente" eröffnet. Sie zeigt bis Januar 2013 neben Aquarellen auch Skulpturen von Albrecht Klauer-Simonis (1918-2002), wie zum Beispiel die Tonskulptur "Geschöpf" aus dem Jahr 1952 (siehe Titelbild). Der Künstler, der vor zehn Jahren verstarb, war Begründer der Galerie am Pi in Weißenseifen. Von 1986 bis zu seinem Tod war er mit Christiane Hamann liiert, die nun seine Werke ausstellt. Damit hat Kyllburg einen Sonderstatus, da aus Platzmangel sonst nur Glasur- und Aquarell-Arbeiten gezeigt werden können, wie zum Beispiel im Finanzamt Prüm oder bald auch im Amtsgericht Bitburg. Die Ausstellung in Bitburg trägt den Namen "50 Jahre Mensch und Landschaft". Vernissage ist am Donnerstag, 25. Oktober, um 17 Uhr. Es bleibt zu hoffen, dass die Idee eines "Kunst-Schaufensters" in Kyllburg viele Interessierte finden wird. So könnte der Charme der schönen alten Gebäude vielleicht wiederbelebt werden. "Kyllburg als begehbare Schaufenster-Kunstausstellung hätte auf alle Fälle mehr Charme als ein sterbendes, leeres Kyllburg, wie es sich momentan traurigerweise zeigt", sind sich Agnes Friedrich und Galeristin Christiane Hamann einig. Agnes Friedrich lebt in Kyllburg und hatte den Kontakt zu Christiane Hamann hergestellt.    In der ehemaligen Schleckerfiliale haben Panflötenklänge - gespielt von Werner Blees - die Besucher empfangen. Denn dort hat am vergangenen Wochenende die Galerie "Vista Primente" eröffnet. Sie zeigt bis Januar 2013 neben Aquarellen auch Skulpturen…

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20 Millionen Euro Kaufkraft gehen Abteistadt verloren

Prüm. Bereits vor vielen Jahren hat sich der Stadtrat mit einem Stadtentwicklungs- und Einzelhandelskonzeptes für die Stadt beschäftigt. Aber es kam nie zu einem Beschluss. Nun wollen die Verantwortlichen möglichst schnell ein neues Stadtentwicklungs-und Einzelhandelskonzept in die Tat umsetzen. Ingenieur Daniel Heßer (links) vom Stadtplanungsbüro ISU aus Bitburg hat nun bei einem Bürgergespräch Interessierten seinen Entwurf vorgestellt. Er sprach sich sogar für ein Leerstand-Management aus, denn die Entwicklung der Innenstadt hat höchste Priorität. "Die Stadt Prüm als Mittelzentrum im ländlichen Raum sei bezüglich der Einzelhandelsversorgung in vielen Bereichen dennoch bereits heute gut aufgestellt", sagte Heßer. "Wir brauchen diese Studie, um die Grundlage zu haben, für eine Weiterentwicklung in Prüm", sagte Bürgermeisterin Mathilde Weinandy (rechts). Dennoch sind auch in Prüm Potenziale auszumachen, die der Stadt eine Chance bieten, den derzeitigen Kaufkraftabfluss von etwa 19 bis 20 Millionen  Euro  zu reduzieren und ihre Funktion als Standortgemeinde im ländlichen Raum zu stärken. In erster Linie sollte es sich hierbei um den Ausbau vorhandener Sortimente und Betriebe handeln. "Dabei sind natürlich gewisse Konzentrationen erforderlich, um einen Wildwuchs des Handels in der Stadt zu verhindern", meinte Heßer. Hier können Sie sich das   Einzelhandelskonzept ansehen Bereits vor vielen Jahren hat sich der Stadtrat mit einem Stadtentwicklungs- und Einzelhandelskonzeptes für die Stadt beschäftigt. Aber es kam nie zu einem Beschluss. Nun wollen die Verantwortlichen möglichst schnell ein neues Stadtentwicklungs-und…

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