Biberdame »Babette« ein lebensgroßes Denkmal gesetzt

Heimbach. Erich Schmidt, Geschäftsführer des Wasser-Info-Zentrums Eifel (WIZE) in Heimbach. Mit der Enthüllung der Biberskulptur auf dem Außengelände des Lernortes findet das Projekt »Charmeoffensive Biber« der Biologischen Station Düren einen krönenden Abschluss.

»Babette ist der Name einer Biberdame, die mit 400 Artgenossen in der Nordeifel lebt«, erklärt Erich Schmidt, warum er diesen Namen für die Statue auf dem Außengelände vor dem Wasser-Info-Zentrum gewählt hat. Die aus COR-TEN-Stahl mit Bronzegussteilen bestehende Skulptur stellt den heimischen Biber in Lebensgröße auf einem liegenden Douglasienstamm dar. Erschaffer ist der Künstler und Bildhauer Klaus Gehlen aus Monschau-Mützenich: »Von der Idee bis zur Installation vor Ort hatte ich acht Wochen Zeit«. Schließlich sollte die Skulptur pünktlich zum Ende des Projektes »Charmeoffensive Biber« enthüllt werden und damit den Schlusspunkt setzen.

Dauerhaft überlassen

»Die Figur zeigt die Silhouette des Bibers. Lediglich die Kelle und die Füße sind detaillierter dargestellt«, erklärt Klaus Gehlen. »Wir freuen uns sehr darüber, dem Wasser-Info-Zentrum Eifel diese Skulptur dauerhaft überlassen zu können«, so Heidrun Düssel-Siebert, die Leiterin der Biologischen Station Düren und Initiatorin des Biber-Projektes. Das verwendete Material sei außerdem widerstandsfähig genug, um langfristig an diesem Ort bleiben zu können. »Obwohl mit der Errichtung von ?Babette' die Charmeoffensive beendet wurde, bleibt das Angebot an Bibertouren bestehen«, ergänzt Düssel-Siebert. Weitere Biberskulpturen des Bildhauers Klaus Gehlen befinden sich direkt an der Biologischen Station in Nideggen-Brück und am Science-College in Jülich-Barmen. Dort steht übrigens »Bodo«, der Bruder von Biberdame »Babette«.

Bibergeschichte

100 Jahre lang galten Biber als ausgerottet und leben nun wieder in freier Wildbahn und zu hunderten in der Eifel. Mit Exkursionen am Tag und in der Nacht sind die Orte zu sehen, wo die Baumeister leben und welche Spuren sie in ihren Lebensräumen hinterlassen. Ausgehend von der Biologischen Station Düren oder den Startpunkten in Heimbach und Hürtgenwald gibt es geführte Wanderungen ins Reich der Biber. Die Touren sind auch individuell buchbar. Biber-Wanderungen für Kinder ab Vorschulalter bietet das WIZE an. Im städtischen Kurpark ist zudem ein Biberspielplatz eingerichtet worden. Weitere Infos auf: www.eifelbiber.com

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