Der "Kosmos" von Otmar Alt

Heimbach. Leuchtende Farben, Tiere und Fabelwesen, der farbenfrohe Regiosprinter der Rurtalbahn ? das fällt einem spontan zu Otmar Alt ein. Wer den im In- und Ausland bekannten und geschätzten Künstler und sein Schaffen näher kennen lernen möchte, der ist in Heimbach am rechten Ort. Am Sonntag, 12. April, eröffnet Schirmherr Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren, um 11.30 Uhr in der Internationalen Kunstakademie eine Ausstellung mit rund 120 Gemälden und Skulpturen Otmar Alts, der an der Vernissage teilnehmen wird.

Die Exponate decken den Zeitraum von 1964 bis heute ab. Somit lässt sich der Werdegang des Künstlers nachvollziehen, der in diesem Jahr 75 Jahre alt wird. Nachdem Rizzi, Janosch und Fazzino in den Vorjahren jeweils Tausende Menschen von nah und fern in die mittelalterliche Burg Hengebach gelockt hatten, soll auch die neue Ausstellung wieder Magnetwirkung haben. Deshalb wurde auch sie auf der ITB in Berlin, der weltgrößten Tourismusmesse, der Presse erstmals vorgestellt.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

"Wir wollen Kunst und Kultur allen zugänglich machen. Deshalb bieten wir Kindern und Jugendlichen erneut freien Eintritt", unterstreicht Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn die Familienfreundlichkeit der Ausstellung in der barrierefreien Burg. Mit sieben Euro (ermäßigt fünf) für Erwachsene sind die Preise gewohnt moderat.

 

Das gelingt der veranstaltenden Kulturinitiative im Kreis Düren e.V. dank der erneuten Unterstützung zahlreicher Sponsoren. Für den Kunsthistoriker Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Leiter der Internationalen Kunstakademie Heimbach, ist Otmar Alt ein wahres Phänomen in der deutschen und internationalen Kunstszene.

Unverwechselbare Handschrift

"Was in seinem Atelier in Hamm Tag für Tag und Nacht für Nacht in seiner unverwechselbaren Handschrift und mit immer neuen Ansätzen entsteht, beeindruckt stets aufs Neue", urteilt er. "Otmar Alt gehört nicht zu denen, die etwas abliefern würden, zu dem sie nicht stehen können. Diszipliniert und klar, leidenschaftlich und ruhig, technisch versiert und thematisch universal widmet er sich seinen Werkideen, die nur so aus ihm heraussprudeln." Und weiter: "Bei ihm führt von jedem neuen Versuch ein zunächst vielleicht gewundener, dann aber gerader Weg zu jeder neuen Lösung. Denn über das wichtigste Potenzial eines Künstlers verfügt Otmar Alt in reichem Maße: unbändige Fantasie, totale Kreativität, prägende Formkraft, unbeugsamer Gestaltungswillen und große Menschlichkeit", so Prof. Zehnder.

Die Ausstellung

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 31. Mai, täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis 22 Uhr. Öffentliche Führungen (2,50 Euro pro Person) werden samstags um 15, sonntags um 14 und donnerstags um 19 Uhr angeboten. 

Tipp: In der nächsten WochenSpiegel-Ausgabe findet man einen Coupon, mit dem es ermäßigten Eintritt zur Otmar Alt-Ausstellung gibt. (Foto: Hans Blossey)

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