Umweltschweinerei: 1000 Euro Belohnung!

Kreis Euskirchen. Gerade zwei Wochen ist es her, dass Unbekannte auf einem Wirtschaftsweg in Vernich illegal einen großen Haufen an Altreifen, Schutt und Müll abgeladen hatten. Trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung konnte der Täter bisher nicht ermittelt werden. Jetzt haben mit großer Wahrscheinlichkeit die gleichen Täter wieder zugeschlagen, dieses Mal im Ortsteil Müggenhausen an einem Maisfeld neben der Autobahn 61.

 Die Zufahrt erfolgte über einen Wirtschaftsweg. Das Abladen muss in den letzten zwei/drei Tagen geschehen sein und das Bild ist das gleiche wie in Vernich. Jede Menge alter Lkw-Reifen, Bauschutt, Erde und sonstiger Unrat, verteilt auf eine Länge von über  50 Metern. Wie in Vernich lässt die Form der Ansammlung darauf schließen, dass der Müll seitlich abgekippt wurde, wobei eine genauere Untersuchung des Haufens mehrere Gegenstände zu Tage brachte, die auf eine Pferdehaltung hinweisen.

Bei dieser Art der illegalen Müllentsorgung handelt es sich um eine Straftat. Die Beseitigung des Abfallbergs kostet mehrere tausend Euro und letztendlich zahlen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Weilerswist diese Zeche. "Wenn so etwas mehrmals vorkommt, landen wir schnell bei größeren fünfstelligen Eurobeträgen", so Bürgermeister Peter Schlösser, "und wenn wir keine Möglichkeit bekommen, die Täter zu bestrafen, finden sich Nachahmer". Die Gemeindeverwaltung setzt deshalb erneut eine Belohnung von 1.000 Euro aus für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und Bestrafung des Verursachers führen, und hat eine Telefon-Hotline eingerichtet, über die außerhalb der Bürozeiten Nachrichten auf Band hinterlassen werden können (Telefon 02254 9600-104). Selbstverständlich ist auch eine persönliche Vorsprache bei Bürgermeister Peter Schlösser möglich. Alle Hinweise werden vertraulich behandelt

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