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Zum Jubiläum gibt es Tipps für den Garten

Kreis Euskirchen. Am dritten März-Wochenende, 17. und 18., findet auf dem Gelände der Firma Zaun Baustoffe in Wißkirchen die 20. Baumesse statt – wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Zum Jubiläum hat sich Geschäftsführer Norbert Stemmler deshalb etwas Neues einfallen lassen: „Das Motto der diesjährigen Fachmesse heißt ‚Frühjahrsputz in Haus und Garten‘. Dort, wo in den vergangenen Jahren die ‚Lebende Baustelle‘ zu besichtigen war, erwarten die Besucher auf einer Ausstellungsfläche von 75 Quadratmetern Gestaltungsideen für den Außenbereich".

Vortrag zu Baurecht im Garten

Dementsprechend wird das bewährte Informationsangebot aus den Bereichen und Gewerken rund ums Bauen und Wohnen durch Garten- und Landschaftsbauer erweitert. Sie stehen an allen interessierten Besuchern am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr beratend zur Seite, wenn es um die Themen Bepflanzung, Gartenplanung oder Pflasterarbeiten geht. Zudem werden Fragen beantwortet, wie„Was ist im Garten erlaubt und was nicht", oder „Wie groß darf mein Carport/Gartenhaus sein? Wie viel Abstand muss zum Nachbarn eingehalten werden? Wofür brauche ich gesonderte Genehmigungen?

80 Aussteller mit dabei

„Alle Standflächen sind belegt, sodass wir wieder über 80 Aussteller vor Ort haben werden", freut sich Norbert Stemmler. Fenster, Kachelöfen, Heizung und Sanitär, Treppen, Elektrotechnik, Trockenbau, Wärmedämmung, Sicherheitstechnik sind nur ein paar der weiteren Themen, zu denen die Experten in Wißkirchen, Diemstraße 18-22, informieren. „Sogar vier Fertighausanbieter sind diesmal mit dabei", ergänzt der Geschäftsführer. Im Außenbereich sorgt die Firma Salgert wieder mit ihren Kranfahrzeugen für großes Staunen. Die Messebesucher, von denen im vergangenen Jahr rund 7.000 kamen, erwartet also viel Neues aber auch Altbewährtes.

TV-Star Eva Brenner vor Ort

Sozusagen zum Inventar gehört jedes Jahr der Stand der Zimmerinnung, an dem die Auszubildenden über beide Messetage ein Holzhaus fertigstellen, dass sie am letzten Veranstaltungstag gegen 16 Uhr erneut an einen Kindergarten aus dem Kreis spenden.

Auch dieses Jahr, hat sich zur Jubiläumsausgabe der Euskirchener Baumesse wieder TV-Star Eva Brenner, bekannt aus der RTL2-Serie „Zuhause im Glück", angekündigt. Sie wird kreativen Köpfen Basteltipps für den Garten an die Hand geben.

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Hetzerath im ganz großen Stil

Hetzerath. „Das hat was Städtisches“, mit diesem Satz fassten Besucher der 950-Jahrfeier Hetzeraths am Wochenende ihren Eindruck zusammen. Für eine 2100-Einwohner-Gemeinde gilt das als höchstes Lob. Zwei Tage lang hat Hetzerath tatsächlich Enormes auf die Beine gestellt und Volksfestatmosphäre geschaffen. Feuer und Famme für Hetzerath  „Feuer und Flamme für unser Dorf“ hatten die Organisatoren als Motto auserkoren. Sie versprachen nicht zu viel. Echte Begeisterung kam bei den Aktiven auf der Bühne rüber und die enge Verbundenheit mit dem Dorf zeigte sich in der Menge und dem echten Interesse der Besucher, die am Samstagabend zur Eröffnung der zweitägigen Jubiläumsfeier das Bürgerhaus und am Sonntag die Straßen füllten. Dem Motto entsprechend zogen sich die Themen Feuer und Licht konsequent durch das Showprogramm zum Start ins Jubiläumswochenende. Die lokalen Akteure wie der Musikverein, der Mandolinenverein, die Garde, der Chor Klangart, ein Percussion-Quintett und der Gospelchor demonstrierten, moderiert von Walter Feltes, wie vielfältig das Mitmach-Angebot in der wachsenden Ortsgemeinde ist. Ein Zeichen für Vielfalt setzten auch die Gäste aus Uganda, die sich zum Schluss des dreistündigen Bühnenprogramms beim Gospelchor „Crossover“ einreihten, das Publikum mit ihrem Schwung von den Sitzen rissen und es nach draußen führten. In nächtlicher Kulisse wirbelte dort ein Artist mit Feuerjonglage atmosphärische Flammenbilder in die schwarze Nacht. Danach wurde es andächtig still zum Zapfenstreich bis um Mitternacht. Zapfenstreich? Noch lange nicht im Sinne von Sperrstunde. Mit Postkutsche und Römerexpress durchs Dorf Am Sonntagmorgen hatten die letzten Partygäste das Bürgerhaus erst vor wenigen Stunden verlassen, als die Ersten ihre Stände aufbauten. Vereine und Gewerbetreibende schufen entlang der Hauptstraße und am Engelshof Anlaufstellen, die das Publikum neugierig machten und einluden. Das von Häusern schützend  eingefasste Rondell „Goldenes Eck“ erwies sich über den Tag als idealer Platz für den Kunsthandwerkermarkt. Die behagliche Atmosphäre machte Lust, sich an den Ständen mit den Kreativen in einen Plausch einzulassen, sich selbst im Schriftsetzen zu versuchen, dem Bienenvolk eines Hetzerather Imkers unter seinen Erläuterungen zuzusehen oder der swingenden Liveband um Werner Knopp hinter dem Gartenzaun zuzuhören. An den Ständen beteiligte sich auch die Delegation aus Uganda. Mitarbeiter des Hetzerather Partnerprojektes Sharing Youth Centre in Kampala hatten Textilarbeiten mitgebracht und boten im Café der Kulturen Speisen an.  Wer das Dorf erkunden wollte, konnte dafür in die Postkutsche oder den Trierer Römerexpress zusteigen und fuhr an Oldtimern und Musikbands vorbei bis zum Engelshof, wo er sich ein Joghurteis aus der Privat-Molkerei gönnte und Kinder das legendäre Riesenkaninchen Willi, Küken und Wildschweine bestaunten. So weit dann doch so dörflich, aber eben auch so schön. Mit professionellem Management der vielen Beteiligten, denen Hand in Hand ein reibungsloser Ablauf gelungen ist, mit Ideenreichtum und Mut zum Großen, hat Hetzerath gezeigt, was geht. Und dabei auch noch die Verbindung von Tradition und Aufbruch geschafft. Text/ Fotos: Sybille Schönhofen„Das hat was Städtisches“, mit diesem Satz fassten Besucher der 950-Jahrfeier Hetzeraths am Wochenende ihren Eindruck zusammen. Für eine 2100-Einwohner-Gemeinde gilt das als höchstes Lob. Zwei Tage lang hat Hetzerath tatsächlich Enormes auf die Beine…

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