Frank Stippler holt zweiten Gesamtsieg beim 24h-Rennen

Bad Münstereifel. Nach 2012 hat der Bad Münstereifeler Frank Stippler seinen zweiten Gesamtsieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring eingefahren.

Der 44 Jahre alte Rennfahrer aus Bad Münstereifel feierte gemeinsam mit seinen Teamkollegen Pierre Kaffer, Frederic Vervisch und Dries Vanthoor vom Audi Sport Team Phoenix nach 152 Runden (3857,456 Kilometern) den Gesamtsieg des 24h-Rennens am Nürburgring. Nachdem er bereits 2012 den Langstreckenklassiker, ebenfalls auf einem Phoenix-Audi, für sich entscheiden konnte, war es der zweite Sieg in der Eifel.

»Für mich ist es fast kaum zu glauben, da ich 2012 das letzte Mal hier gewonnen habe. Es gab viele Situationen, die auch hätten ins Auge gehen können. Es war teilweise sehr ernüchternd, wir haben diese Saison viel Schrott auf der Strecke gesehen. Es gab auch ein, zwei Situationen, die hätten anders ausgehen können. Wenn du da nicht das Glück auf deiner Seite hast, führt das schnell zum Aus. Der Sieg ist fast kaum zu glauben, wir haben nicht damit gerechnet. Es ist unglaublich und unbeschreiblich«, meinte Stippler nach seinem Erfolg. Zwar profitierte die Audi Truppe von einer Zeitstrafe gegen den lange Zeit führenden Manthey-Porsche, aber das gehöre im Motorsport einfach dazu.
Stippler der beim 24h-Rennen 2019 als Fahrer für gleich zwei Audi R8 LMS von Phoenix Racing gemeldet war, fuhr den Schlussstint im Schwesterauto des Siegerfahrzeugs und belegte gemeinsam mit Jeroen Bleekemolen, Vicent Kolb und Kim-Luis Schramm mit diesem Audi den achten Platz in der Gesamtwertung.

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