Hasen sollen Mut machen

Katholische Grundschule Kommern ruft zum Basteln auf

Kommern. Die Katholische Grundschule Kommern hat eine Aktion mit ganz viel Herz gestartet und ruft in einem Schreiben zum Basteln auf.

 »Viele Menschen in Krankenhäusern oder Seniorenheimen sind im Moment eher einsam und alleine, weil sie aufgrund der Gefahr, am Corona-Virus zu erkranken, keinen Besuch bekommen dürfen«, schreibt Tanja Feuser, stellvertretende Schulleiterin und Initiatorin der Aktion, an die Kinder: »Um ihnen Mut zu machen, wäre es toll, wenn Du einen – oder gerne auch mehrere ‚Mutmachhasen‘ basteln würdest.«

Bastelvorlage im Briefkasten

Mit dem Schreiben landet auch gleich eine Bastelvorlage im Briefkasten der Familien. Der »Hase« hält ein kleines Herz für den Empfänger im Arm. Dann darf noch ein kleiner Gruß verewigt werden. Geschickt werden dürfen die fertigen Hasen dann an die KGS Kommern, Andersenweg 1, 53894 Mechernich. Das ist allerdings »nur« ein Zwischenaufenthalt, wie Feuser erklärt: »Die selbstgebastelten Mutmachhasen versenden wir dann an Seniorenheime und Krankenhäuser. Sicher werden sich ganz viele alte und kranke Menschen riesig über ihn freuen.« Bestellungen für über 200 Stück sind schon bei ihr eingegangen, berichtet Feuser. Auch das Kreuser-Stift in Mechernich, die Geriatrie des Kreiskrankenhauses Mechernich, Seniorenheime in Bad Münstereifel und Altenahr haben sich bereits gemeldet und verteilen die ersten Mutmachhasen.

Weitere Infos

Und es darf weitere Kreise ziehen: »Wir würden uns riesig freuen, wenn fleißig weiter gebastelt wird und wir viele Hasen verteilen dürfen«, so Initiatorin. (red/pp/Agentur ProfiPress)

Die Bastelvorlage und weitere Infos gibt es unter: www.kgs-kommern.de

 

 

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Corona-Ausbruch in "Ebernach": Zwei weitere Tote

Cochem. Der gravierende Ausbruch des Corona-Virus im Behindertenheim »Kloster Ebernach« (wir berichteten) verschlimmert sich weiter. Nach Informationen des Cochemer WochenSpiegel sind mittlerweile 19 Bewohner und schon 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Am Wochende starben zwei weitere Bewohner. Damit sind insgesamt vier Bewohner des Behindertenheims an Corona gestorben.  Dabei waren die Verantwortlichen der Behinderteneinrichtung vor rund einer Woche noch optimistisch und hatten in einem Interview mit dem WochenSpiegel davon gesprochen, dass es »zu einer Eindämmung des Ausbruchs gekommen« sei. Damals waren lediglich vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile (Stand Montag) bestätigt die Kreisverwaltung bereits 16 betroffene Fälle beim Personal der Behinderteneinrichtung.  Neben dem Kloster Ebernach sind noch weitere Einrichtungen im Kreis Cochem-Zell vom Coronavirus betroffen. Nach Auskunft der Kreisverwaltung Cochem-Zell zählen dazu das Seniorenzentrum Seeblick Ulmen (drei Bewohner/innen), das Seniorendomizil Eifel Düngenheim (vier Bewohner/innen und drei Mitarbeiter/innen), St. Martin, Düngenheim (ein Bewohner/in) die Kita »Arche Noah« Düngenheim (ein Kind) sowie die Kita in Blankenrath (ein Erzieher/in). Seit Ausbruch des Coroavirus haben sich im Kreis Cochem-Zell 1195 Menschen infiziert. 20 davon starben an dem aggressiven Virus. Unterdessen läuft die Impfung weiter. Bis zum Montag waren 1502 Cochem-Zeller gegen das Virus geimpft. Der gravierende Ausbruch des Corona-Virus im Behindertenheim »Kloster Ebernach« (wir berichteten) verschlimmert sich weiter. Nach Informationen des Cochemer WochenSpiegel sind mittlerweile 19 Bewohner und schon 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter…

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