„Karnevalsmagie“ im Feytal

Eiserfey. Eiserfeyer Lichterzoch präsentierte sich als faszinierendes Fest für die ganze Familie – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war auch dabei beim „Stäänedanz 2020“.

Mit einem journalistischen Feature würdigen die Kölner Tageszeitungen den Eiserfeyer „Lichterzug“ von Freitagabend. Der Artikel beginnt so: „Irgendwann in der blauen Stunde, wenn es nicht mehr ganz hell und noch nicht ganz dunkel ist, muss es passieren. Es ist dieses Unergründliche, dieses Knistern, diese Spannung. Das, was sich am Karnevalsfreitag über Eiserfey legt und vor keinem Halt macht, wenn die Gruppen letzte Hand an ihre Kostüme legen und Tausende Besucher herbeiströmen.“

Am ehesten treffe es wohl eine Definition, die von Beate Heimersheim von den Feytaler Jecken stammt: „Karnevalsmagie.“ 30 Gruppen wurden diesmal gezählt – die aktiven Teilnehmer waren zwischen vier und 80 Jahre alt.

Mit dabei waren auch die Max-Ernst-Gehörlosenschule auf dem Riesen-Bobbycar und die Feytaler Tanzgarde mit gigantischen Tiefseekraken-Hüten. Hannah Schmitz scherzte: „Aufs Headbanging müssen wir leider verzichten…“ „Das ist der beste Zug, den es gibt“, urteilte Michael Berners aus Wollenberg: „Eigentlich sollte es mehr solcher Nachtzüge geben.“

Hoch oben auf der Burg der Feytaler Jecken thronte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Im ersten Lichterzoch ist er auf einem Wagen mitgefahren, seitdem hat er das Treiben mitten unter den Jecken angeschaut. Nun ist er mit dem langjährigen Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, Peter Wassong, und Fraktionsschef Peter Kronenberg auf dem Wagen.

Als „supergute Idee“ der Eiserfeyer bezeichnet er dieses faszinierende Spektakel. Ein Alleinstellungsmerkmal sei es, das eine Strahlkraft weit über die Stadt Mechernich hinaus besitze. Der Zoch sei sehr gut und professionell vorbereitet, wobei – etwa durch die Dunkelheit und die Tal-Lage des Ortes – auch manch eine Herausforderung zu meistern sei.

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