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Weilerswist plant Innovationscampus

Weilerswist. Ein kommunaler Innovationscampus soll als Begegnungsstätte dienen und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.

Der Wirtschaftsstandort Weilerswist und Partner von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen aus der Region möchten im Kontext des Strukturwandels neue Wege gehen, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben und ein modernes und attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld zu bieten. Kürzlich informierte Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Henning Hand und dem Fachbereichsleiter für Planen und Bauen über ein Projekt, das die Gemeinde zukunftsorientiert aufstellen soll: der »Kommunale Innovationscampus Weilerswist«. Geplant ist die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS). Auch ein ortsansässiges Unternehmen, die edoc solutions ag (EDOC), zeigte Interesse an einem derartigen Projekt. Konkret ging es um den Aufbau und nachhaltigen Betrieb eines kommunalen Innovationscampus als zentrale Begegnungsstätte zur Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunaler Verwaltung und Bürgerschaft.

Weitere Partner gewonnen

Weitere Partner konnten im Laufe des vergangenen Jahres gewonnen werden. Die Firma EDOC stellt nicht nur ihr rund 7.000 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung, sondern möchte  auch den Bau des Campus finanzieren.


Neben einer weiteren Hochschule, der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO), sind die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen, die Kreissparkasse Euskirchen und das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) die weiteren Projektpartner. Die bisherigen Planungen wurden von einer Projektgruppe bestehend aus dem Wirtschaftsförderer Henning Hand, Dr. Nils Großmann von der KatHO Köln, Dr. Jens Hauslage vom DLR, Dr. Udo Scheuer von der H-BRS und André Grüneboom, Vorstandsvorsitzender der EDOC, übernommen.


Vom Campus, als neuer zentraler Begegnungsstätte, erhofft sich die Gemeinde Impulse, die die Prozesse eines modernen und attraktiven Lebens- und Arbeitsumfelds befeuern werden. Lokale Unternehmen sollen mit Frage- und Problemstellungen an den Campus kommen und dort auf einen Pool von Wissenschaftseinrichtungen treffen, die gemeinsam und kreative, smarte Lösungen erarbeiten. Soziale und gesellschaftliche Themen sollen dabei mit einbezogen werden.

Digitale Anregung für »Smart Village«

Die Gemeinde Weilerswist erhofft sich darüber hinaus, die Erkenntnisse aus dem Projekt auch für die weiteren regionalen Planungen nutzen zu können. Denkbar sei, dass sich die modernen, innovativen und digitalen Anregungen aus dem Campus in der Gründung eines neuen Wohngebietes, »Smart Village« niederschlagen.

In die Planung und Umsetzung eines solchen Vorhabens kann dann auch die lokale Handwerkerschaft miteinbezogen werden. Das Projekt hat zudem mittel- und langfristig zum Ziel, attraktive Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten und neue zu generieren. Außerdem soll die Anzahl der Projektbeteiligten sukzessive erhöht werden, sodass das Projekt sowohl quantitativ als auch qualitativ weiter wächst. Die Finanzierung dieses Vorhabens soll maßgeblich über Fördergelder gedeckt werden. Der Kreis Euskirchen zählt als südlichster Kreis noch zur Förderkulisse und hat demnach Anspruch auf die circa 14 Milliarden Euro an Fördergeldern, die für den Strukturwandel vorgesehen sind.


Die Koordination der Förderprogramme übernimmt die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR). Mit der ZRR befindet sich die Projektgruppe bereits im Austausch, um das Projekt letztlich auch als finalen Antrag zu platzieren.


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Kommentar von Gabi
Ich würde mich, wie viele andere, über eine bessere Bahnanbindung nach EU , ab 4.30 Uhr freuen. Dann könnten Schichtarbeiter auch besser zur Arbeit kommen, z.B. Krankenschwestern, P&G Arbeitnemer, Nestle Mitarbeiter u.u.u.
Somit könnte auch hier aufs Auto verzichtet werden oder die ohne KfZ. Nicht 15km mit Rad fahren müssen!
Könnte man sich hier mal bitte für einsetzten. Dankeschön

Simmerath hilft mit 10000 Euro

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