Selbstgestricktes für ein Schulprojekt in Uganda

Zwillingsschwestern ermöglichen Waisenkindern Bildung

Nemmenich. Man kennt sie, die Zwillingsschwestern Brigitte Wilms und Renate Ruffieux. Auf den Märkten in Euskirchen und Bad Münstereifel haben sie sich einen Namen gemacht und ihre Kundschaft mit selbstgestrickten qualitativ hochwertigen Socken, Handschuhen, Kuscheltieren und anderen Stricksachen versorgt. Der Erlös war stets für Projekte des Missionskreises Region Maria Rast bestimmt. Auch in diesem Jahr haben die Damen schon fleißig gestrickt und ein beachtliches Lager in Zülpich-Nemmenich angelegt. Doch aus gesundheitlichen Gründen können sie nicht mehr die Märkte besuchen.

Seit 33 Jahren unterstützt der „Missionskreis Region Maria Rast“ Projekte in Südamerika und seit 2014 verstärkt in Afrika. Mit einem neu zugesagten Projekt sollen Waisenkinder in Butiiti/Uganda zur Schule gehen können und damit eine reelle Chance für ein gesichertes Leben bekommen. Obwohl der Schulbesuch in Uganda kostenlos ist, können sich nur wenige Eltern die erforderlichen Schuluniformen und die Lernmittel leisten. Pater Robert Mutegeki sorgt dafür, dass auch Waisenkinder, deren Eltern an Aids verstorben sind die Chance bekommen, einen Schulabschluss zu machen. Es gibt in Uganda etwa 1,4 Milllionen Aidskranke.

Der junge Pater Mutegeki gehört dem Orden „Communio in Christo“ an und ist bereits für einige Monate im Mutterhaus des Ordens in Mechernich tätig gewesen. Bekanntlich unterhält der Orden dort ein Langzeitpflegeheim für Schwerstbehinderte und ein Hospiz.

Wer an den selbstgestrickten Wollsachen interessiert ist, kann sich telefonisch bei Brigitte Wilms (02252-8385355) oder Renate Ruffieux (02226-6799) melden. Auch Geldspenden (mit abzugsfähiger Spendenquittung) für das Projekt werden angenommen. Kontakt: Missionskreis Region Maria Rast, Sophie Thyrian (02252-1428).

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