Kind stürzt aus Fenster

Mayen. Ein zehnjähriges Kind ist am Mittwochabend, 4. September, aus einem Fenster der Mayener Jugendherberge zehn Meter in die Tiefe gestürzt.

Beim Eintreffen des Notarztes und der Polizei war das Kind bei Bewusstsein, ansprechbar und wurde durch Lehrpersonal betreut. Es wurde nach medizinischer Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass das Kind mit seinen beiden ebenfalls zehnjährigen Zimmergenossen beim "Blinde-Kuh-Spielen" auf eine Fensterbank vor ein geöffnetes Fenster geklettert war. Hier hatte der Junge offensichtlich das Gleichgewicht verloren und war rund zehn Meter aus dem zweiten Obergeschoss gestürzt. Das Kind befand sich auf einem Schulausflug einer 5. Klasse aus dem Westerwaldkreis. Bei dem Ereignis handele es sich, so die Polizei, um einen bedauerlichen Unglücksfall. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der Zustand des Kindes stabil.

Themenfoto: Archiv

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Über die rauen Höhen zwischen Olef und Oleftalsperre

Wandertipp des Monats. Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt unsere Runde: Vom Parkplatz am Hellenthaler Wildgehege kommen wir schnell in das Tal des Hellesbachs, das wir durch Wald längere Zeit in Richtung Olef abwärts wandern. Weiter geht es parallel zur Olef bei Schleiden mit einer besonders schönen Passage durch Hemlocktannen, später aufwärts und nördlich bei Bronsfeld ins Offene. Bei freier Sicht ins Dieffenbachtal steuern wir durch eine Streuobstwiese und ein kleines Biotop eine wunderschön gelegene Bank an. Kleine Rast Und wenn der Novembertag vielleicht nicht ganz so abweisend kalt ist, lässt sich vielleicht dort eine kleine Rast einbauen. Schließlich steigen wir kurz vor Harperscheid aufwärts, queren die L 159 und erhalten jenseits der Höhe ein neues Panorama: Weit erstrecken sich vor uns die Wälder um die Oleftalsperre, auf die wir nun zugehen. Erst genießen wir noch die Rundumsicht, dann tauchen wir in den Wald ein, stoßen auf den Seerundweg und nehmen gleich darauf als Abstecher einen winzigen Pfad, der uns zu einer schmalen Landzunge hinunter bringt: in der warmen Jahreszeit ein wunderschöner Picknick-Platz. Anschließend noch wenige Meter auf dem Talsperren-Rundweg, dann beginnt ein längerer Aufstieg. Traumblick Wenn wir den Wald hinter uns haben, erhalten wir noch einmal einen Traumblick auf den See und unsere Halbinsel. Auch auf dem Weiterweg lohnt es sich, hin und wieder in das weite Land zurückzuschauen. Oben angelangt, eröffnet sich noch einmal ein neues Blickfeld nach Südosten, ehe wir wieder den Parkplatz erreichen. Charakteristisch für diese Runde sind die stillen Wege und die zahlreichen wechselnden Blicke. Liebevoll platzierte Bänke erhöhen bei passender Witterung den Genuss. Für den Fall, dass die 17 km dieser Runde für einen kurzen Spätherbsttag etwas lang erscheinen, sind in der GPS-Datei zwei Abkürzungen angegeben. Details zur November-Wanderung Es handelt sich um eine GPS-geführte Rundwanderung (also bitte beachten: Es gibt keine Beschilderung). Sie ist 17 km lang (verkürzte Variante: 12,5 bzw. 14,1 km), und es müssen ca. 420 Höhenmeter überwunden werden. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Alle Informationen zur Tour (GPS-Datei, Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs und dessen Darstellung mit Google-Maps, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=108 Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt…

weiterlesen