Standort ist sicher

Mayen. Mayen als Krankenhausstandort habe nie zur Disposition gestanden. Das teilte Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm nach einen Gespräch mit der Geschäftsführung, medizinischer Leitung sowie dem Betriebsrat des St. Elisabeth-Krankenhauses mit.

In den letzten Monaten - insbesondere vor der Kommunalwahl - war das Mayener Krankenhaus ins mediale Interesse gerückt. Die Unsicherheit in der Bevölkerung war groß und es wurde eine Petition ("Hände weg vom Mayener Krankenhaus") auf den Weg gebracht. 3500 Unterschriften sind zusammengekommen und diese Liste soll am 7. August an den Ersten Beigeordneten des Kreises Burkhard Nauroth übergeben werde.

Mit seinem Besuch in Mayen wollte Staatssekretär Wilhelm ein deutliches Zeichen aus Sicht der Landesregierung setzen.

"Das Mayener Krankenhaus steht nicht zur Disposition", unterstrich er im Gespräch mit Pressevertretern.  Es habe ein großes Potential und "darauf wollen wir aufbauen". So sind größere Investitionen, wie ein neuer Herzkatheter, eine neue Telefonanlage, eine Bettenhaussanierung, de Umbau der Palliativstation und die Verlegung der Röntgenstation geplant. Zudem wurden in diesem Jahr 20 neue Pflegekräfte eingestellt.

Den Weggang von zwei Chefärzten bewertete er als keine Besonderheit für Mayen. Denn: "Ärzte werden gehandelt wie Gold."

"Wir wollen nicht, dass die Eifel abgehängt wird", unterstrich der Staatssekretär noch einmal die wichtige Versorgungsaufgabe, die das Mayener Krankenhaus in der Region erfüllt - auch in der Zukunft.

Foto: Gesundheitsministerium

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