TuS Mayen unterliegt in Karbach mit 5:0

Mayen. Zwei Spiele, keine Punkte, keine Tore und acht Gegentore sind die deprimierende Bilanz des TuS Mayen nach dem zweiten Spieltag der Rheinlandliga. Zudem kassierten auf dem Hunsrück mit Vitali Eirich und Darius Motazed zwei Mayener eine Rote Karte.

Das Ergebnis spricht eigentlich für sich, wird aber der Leistung des TuS Mayen nicht unbedingt gerecht. "Wir haben sicher besser gespielt als zum Auftakt gegen Malberg", so TuS-Manager Andy Kohlhaas, der auch zwei Stunden nach dem Spiel noch konsterniert war. Die Gründe waren schnell ausgemacht: Mayen fand besser in die Partie und Stephan Schikora, der in der Anfangsphase nur den Pfosten traf, hatte die erste Chance. Ein diskussionswürdiger Foulelfmeter in der 33. Minute - André Marx sollte Oscar Feilberg zu Fall gebracht haben -  brachte den TuS beim FC Karbach auf die Verliererstraße. Als Schiedsrichter Dirk Huster Vitali Eirich (41.) wegen einer Tätlichkeit vom Platz stellte und Mirko Bernd nur eine Minute später seinen zweiten Foulelfmeter verwandeln konnte, nahm das Unheil für Mayen seinen Lauf. Auch hier war die Entscheidung des Schiedsrichters zumindest diskutabel - David Eberhardt kam bedrängt von Simon Berresheim zu Fall. Als Mayen zu Beginn der zweiten Halbzeit selbst einen Elfmeter zugesprochen bekam, den Hervé Gilles Loulouga (55.) verschoss, war das Spiel endgültig entschieden. Feilberg (57., 81.) erhöhte auf 4:0 und zu allem Überfluss sah der Mayener Keeper Darius Motazed (85.) nach einer Notbremse noch die Rote Karte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Andy Felgner zum Endstand.  

Foto: Archiv/Seydel

www.tusmayenfussball.de

 

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