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Weitere Lockerungen ab dem 27. Mai

Kreis Vulkaneifel. Ab dem morgigen Mittwoch gilt die 8. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz mit weiteren Lockerungen.

„Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen der letzten Wochen können wir nun sorgfältig und mit Bedacht einen weiteren Schritt hin zu mehr Öffnungen wagen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie wies jedoch darauf hin, dass hierzu weiterhin Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten seien. „Jetzt können wir schrittweise einen veränderten Alltag aufnehmen. Einen Alltag, bei dem es darum geht, das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten und gleichzeitig das soziale und wirtschaftliche Leben wiederaufzunehmen“, erklärte die Ministerpräsidentin gemeinsam mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Landesregierung hat hierzu eine neue Rechtsverordnung erlassen, in der alle jetzt geltenden Auflagen übersichtlich dargestellt sind. Gemeinsam mit den jeweiligen Akteuren wurden entsprechende Hygienekonzepte entwickelt, die unbedingt einzuhalten sind. Die Hygienekonzepte für die unterschiedlichen Bereiche finden sich auch auf der Internetseite der Landesregierung unter www.corona.rlp.de. Sofern für einzelne Einrichtungen oder Maßnahmen keine speziellen Hygienepläne veröffentlicht sind, kann man sich an Hygieneplänen für vergleichbare Einrichtungen oder Lebenssachverhalte orientieren.

Ab Mittwoch, 27. Mai 2020, sollen unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gemäß den jeweiligen Hygienekonzepten folgende Bereiche wieder öffnen dürfen:

-  Theater, Kinos, Konzerthallen, Opernhäuser und Kleinkunstbühnen

-  Sport im Innenbereich

-  Fitnessstudios und Tanzschulen

-  Freibäder

-  Flohmärkte, Sondermärkte und ähnliche Märkte im Freien

-  Zirkusse und ähnliche im Freien betriebene Einrichtungen

-  Spielhallen und Spielbanken

Zudem dürfen Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen unter Beachtung der notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder stattfinden. Hier sind insbesondere das Abstandsgebot, die Personenbegrenzung und die Kontakterfassung zu beachten. „Weiterhin gilt: Wir beobachten die Entwicklung des Infektionsgeschehens sehr genau und passen alle Maßnahmen an die aktuelle epidemiologische Lage an“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Wegen der sehr niedrigen Zahl der Neuinfektionen der vergangenen Woche hat die Landesregierung zudem entschieden, die Sperrzeiten in der Gastronomie um eine halbe Stunde auf 22.30 Uhr zu verlängern und eine Abgabe von Speisen und Getränken an Theken in der Gastronomie oder in Anreichen in Hotels beim Frühstück zu ermöglichen.

Die Abstands- und Hygieneregeln bleiben weiterhin die Grundlage jeder Lockerungsmaßnahme. Die wichtigen Gebote bei den Abstands- und Hygieneregeln sind: Abstand halten, Händewaschen, Mund-Nasen-Bedeckung tragen, Hust- und Niesetikette und bei Symptomen zum Arzt gehen. „In der Corona-Pandemie sind wir alle auf die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen angewiesen. ‚Ich schütze dich – du schützt mich‘ ist unser Motto. Besser kann man nicht ausdrücken, dass wir nur gemeinsam, nur durch solidarisches, eigenverantwortliches Verhalten die Pandemie eindämmen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Kommentar von Violeta
Schon wieder die Floskeln „Solidarisch“ , „Einander Schutzen“, „Verantwortung“....Wan hört endlich diese Theater auf und unsere Regierung endlich mal eine Verantwortung übernimmt, dass die trotz alle Zahlen und Entwarnung von Fachleuten weiterhin uns mit dem „Maulkorb“ rumlaufen lassen ???!!!! Ich bin echt verärgert ! Kinder spielen in Schulhof Fußball mit eine Maske UND die müssen abstand zu einander halten ???????? wie soll dass den bitte gehen ? Während eine Fahrrad tour ist uns Wasser ausgegangen, und eine Netto Verkäuferin ist auf uns los gegangen wie ein Pittbul - ein schal reicht nicht aus als Schutz! Die hat uns kauf verweigert und uns rausgeschmissen obwohl 2 Kinder dabei am verdursten waren ! Ist das normal ? Das ist kein soziales Miteinander mehr! Jeder verpfeift jeden, alle die „Corona „ macht haben spielen Scheriffs und gesundes verstand ist ausgeschaltet...
Kommentar von Viktoria S.
Und was ist mit den Kindergärten und Schulen? Ernsthaft? Die Kinder sind hier mal wieder die Verlierer, weil man mit ihnen kein Geld machen kann. Na vielen Dank dafür! Man müsste nur einmal durch die Innenstadt gehen um zu sehen, dass den Menschen die Regeln oft egal sind. Meine 6-jährige Tochter versteht die Abstandregeln besser als so manch einer Erwachsener, der 50cm hinter einem an der Kasse steht und darf ihre Freunde nicht sehen und sich nicht von ihren Erziehern verabschieden. Fair ist etwas anderes. Freizeitaktivitäten zulassen und Bildung vergessen, das ist echt daneben.