A1-Planungen werden überprüft

Entwässerung war teils über die Ahr vorgesehen

Dreis. Das Entwässerungskonzept soll unter dem Eindruck des Hochwassers und auf Basis der neuen Hochwasserschutzplanung entlang der Ahr unter die Lupe genommen werden.

Verzögert sich der Lückenschluss der A1 erneut? Eigentlich hatten die Planungen dafür kurz vor dem Abschluss gestanden, heißt es aus dem Verkehrsministerium des Landes Rheinland-Pfalz. Doch die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli stellen die Planungen auf den Kopf. Denn vor dem Hintergrund der Ereignisse wird die bisherige Entwässerungsplanung für den vierstreifigen Neubau der A 1 zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau mit den zuständigen Wasserbehörden auf den Prüfstand gestellt. Die Planungen sahen bisher vor, das Oberflächenwasser von einem Teilabschnitt der A 1 in die Ahr zu leiten. Doch nun soll das Entwässerungskonzept unter dem Eindruck des Hochwassers und auf Basis der neuen Hochwasserschutzplanung entlang der Ahr überprüft werden.

"Wir brauchen einen verlässlichen Hochwasserschutz für unsere Bürgerinnen und Bürger und wir brauchen eine leistungsfähige und stabile Infrastruktur, die auch Starkregenereignissen standhält. Daher gilt es, die Planungen nun hinsichtlich des Hochwasserschutzes zu überprüfen und neue Erkenntnisse miteinzubeziehen", sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht. "Ich bitte den Bund mit Nachdruck, zügiges Vorankommen bei Genehmigungsverfahren zu ermöglichen. Wir brauchen Planungserleichterungen und Beschleunigung, um die Planungen auch für den Ausbau der A 1 angepasst an die neuen Herausforderungen schnell vorantreiben zu können", so Becht.

Die bisherige Entwässerungsplanung war so konzipiert, dass das Oberflächenwasser eines Teils des neuen Autobahnabschnitts der A 1 über die Entwässerungseinrichtungen in die Ahr geleitet werden soll. Unter dem Eindruck der Starkregenereignisse wird dieses Entwässerungskonzept für dieses Teilstück auf seine Hochwasserresilienz überprüft werden. Dazu sind die zuständigen Wasserbehörden einzubeziehen. Auch Änderungen hinsichtlich der Wasserrahmenrichtlinie müssen dabei berücksichtigt werden. Die Planungen zum A 1-Lückenschluss werden gemeinsam von der Autobahn GmbH des Bundes und dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz vorgenommen.

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