Klimaschonendes Kicken

Neunkirchen. Der SV Neunkirchen-Steinborn hat eine neue LED-Flutlichtanlage auf seinem Sportplatz installieren lassen.

Die dunkle Jahreszeit steht an und für Fußballer bedeutet das in der Regel: trainieren und spielen unter Flutlicht. Viele Sportplätze in der Vulkaneifel verfügen über eine Flutlichtanlage, doch die meisten sind über 20, manche 30 Jahre alt. Die Anlagen funktionieren, doch sie verursachen laufende Kosten, die mit der Zeit zur finanziellen Belastung für die Eigentümer der Plätze werden. All das ist auch zutreffend für den SV Neunkirchen-Steinborn, der aber jetzt im Rahmen einer Sportplatzsanierung eine neue LED-Flutlichtanlage hat installieren lassen. Zwei- bis dreimal im Jahr mussten dort vorher die alten Quecksilberdampflampen gewechselt werden, bei Kosten von rund 300 Euro pro Lampe eine Belastung für die Vereinskasse. Bei der neuen Anlage sind diese Kosten nicht mehr zu erwarten und ganz entscheidend wird der Stromverbrauch um 70 Prozent reduziert. Das hat auch eine CO2-Einsparung zufolge, die mitentscheidend für das Projekt war: »Dass wir mit der Umrüstung der Flutlichtanlage jährlich über drei Tonnen CO2 einsparen und somit als Sportverein zum Klimaschutz beitragen, war für uns wichtig« merkt der Vorsitzende des SV Neunkirchen-Steinborn Josef Balling an. Vergeben wurde der Auftrag an die Firma Eiltec in Wiesbaum. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Bei der Umsetzung wurde der Verein unterstützt durch das Projekt ZENAPA des Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel.

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