Zweimal gab's die Traumnote 1,0

72 Abiturienten am Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun

Daun. Aufgrund der Corona-Situation waren Schüler und Lehrer in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt.

Das Bestehen der Abiturprüfung, ein im Leben einmalige Ereignis, wird für die diesjährigen Abiturienten, aber auch für die Lehrer des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bedingt durch die Corona-Situation sicherlich unvergesslich bleiben. Nachdem mit den schriftlichen Prüfungen im Januar der erste Teil noch in normalen Schulbetrieb von statten ging, wurden mit der Schulschließung alle weiteren Planungen absolet. Kein Abiturgottesdienst, keine gemeinsame Feier mit Freunden und Bekannten, kein festlicher Abiball. Stattdessen eine mündliche Abiturprüfung unter maximaler Kontaktvermeidung und an Stelle der feierlichen Überreichung der Reifezeugnisse wurden diese per Post verschickt. In seinem Schreiben, das der Schulleiter beifügte, bedauert er ausdrücklich, dass die persönliche Übergabe im Rahmen einer akademischen Feier nicht möglich war und es für alle Beteiligten besonders schmerzlich ist, nach vielen Jahren gemeinsamen Weges ohne gebührenden Abschied auseinandergehen zu müssen. Eine Feier in einem veränderten Rahmen soll nach Möglichkeit im Herbst nachgeholt werden. Trotz aller Unannehmlickheiten und der derzeit von Unsicherheit geprägten Zeit können 72 junge Menschen sicher sein, für sich etwas Großartiges geleistet zu haben. Viele haben nicht nur durch hervorragende schulische Leistungen überzeugt (z. B. wurde zweimal die Traumnote 1,0 erzielt), sondern durch ihr Engagement und ihren Einsatz das Leben am Geschwister-Scholl-Gymnasium bereichert. Dementsprechend wurden nicht nur die Reifezeugnisse verschickt, sondern auch diverse Ehrungen, Urkunden und Preise.

Diese erhielten: Carina Schulte (bestes Abitur, Preise für Mathematik, Ethik, Musik und Informatik), Lea Weingart (Scheffelpreis für Deutsch und Streitschlichter), Tim Neumann (Preis der Ministerin, Preise für Informatik, Pierre de Coubertin-Medaille für Sport), Ricardo Reicherz (Preis der Ministerin, Preise für Sport und Musik), Hannah Willems (Preis für Geschichte), Rene Laux, Philipp Kaiser und Jan Dario Neifeld (alle Preise für Physik), Elias Gerhards, Leonie Hermes, Lea-Sophie Stolz, Paul Minninger, Rene Laux, Ruth Greven, Simone Pfeiffer, Samantha Rau und Jonas Klein (alle Mitwirkende in der AG "Streitschlichter"), Aaron Grommes, Jule Arends, Katharina Fröhlig, Lisa Reichert, Theresa Pitzen, Vincent Baur und Fynn Schmitz (alle mit besonderem Einsatz im Bereich Sport), Isabelle Bartsch, Rene Laux und Jonas Regh (alle Preise für Informatik), Samantha Rau, Jana Feiten, Theresa Pitzen, Anna Koch und Jan Neifeld (alle Mitglieder im Orchester) und Simone Pfeiffer (Mitglied in der Bigband)

 

 

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