Fridolin

It’s teatime – Zeit für gemütliche Stunden

Fit & Fröhlich. Im Herbst und Winter kann man es sich zuhause so richtig gemütlich machen. Wie wäre es denn mal, anstatt zum Kaffeestündchen zu einer Teezeit einzuladen?

Eine gemütliche Teestunde ist nicht nur etwas für Erwachsene, sondern kann auch Kindern Spaß machen, wenn man ein Spiel oder Rätsel damit verbindet. Am besten kauft man verschiedene Teesorten und stellt sozusagen ein kleines Tee-Buffet zusammen. Neben schwarzem Tee, Früchtetee oder auch Roibostee und Kräutertee, kann man Kandiszucker, Zitronensaft, Honig, Milch und natürlich auch Kuchen, Gebäck oder auch etwas Herzhaftes anbieten. Einfach einen Wasserkocher auf den Tisch stellen, so dass sich jeder seinen Lieblingstee selber zubereiten kann (Kinder sollten den Wasserkocher nicht alleine benutzen!). Damit es unterhaltsam wird, könnte einer der Gäste den folgenden Text über die Geschichte des Tees vorlesen. Wer ein Spiel daraus machen möchte, stellt anschließend ein paar Fragen zum Text und schon haben auch die Kinder Spaß und lernen auch noch etwas dabei!

Der Ursprung des Tees

Um die Geschichte des Tees ranken sich etliche Sagen. Einer alten chinesischen Legende zufolge soll im Jahre 2737 vor Christus der damalige Kaiser Shen Nung auf einer seiner Reisen Wasser aus einem Fluss abgekocht haben. Zufällig sollen dabei ein paar Blätter ins heiße Wasser gefallen sein. Wie durch ein Wunder verfärbte sich das Wasser und duftete angenehm. Der Kaiser sah sich um und entdeckte einen Teestrauch, von dem die heruntergefallenen Blätter stammten. Ob dort die Geschichte des Tees tatsächlich seinen Ursprung hatte, werden wir wohl nie erfahren. Doch wir wissen, dass der Tee ursprünglich aus Asien stammt. Auch heute noch befinden sich die größten Teeplantagen in China, Indien, Sri Lanka oder Indonesien, denn die Teepflanze benötigt viel Sonne und ein tropisches Klima. Doch auch Afrika hat große Plantagen und liefert seit geraumer Zeit ebenfalls große Mengen Tee in die ganze Welt. Nach Europa kam der Tee aber erst Mitte des 17. Jahrhunderts durch die Niederländer, denn das heutige Indonesien war damals eine niederländische Kolonie.

Der Teebeutel – ein Missverständnis

Viele Teeliebhaber bevorzugen losen Tee, wenn es aber einmal schnell gehen soll, gibt es die praktischen Teebeutel. Hierzu noch eine lustige Geschichte: Im Jahre 1908 verschickte ein amerikanischer Teehändler Teeproben an seine Kunden. Dazu hatte er Teeportionen in kleine Seidenbeutel abgefüllt. Die Kunden tauchten diese Beutel in kochendes Wasser, weil sie dachten, der Händler hätte dies so vorgesehen. Und so wurde der weltweit verwendete Teebeutel, sozusagen aus einem Missverständnis heraus, erfunden.

Unser Tipp: Für Kinder nimmt man am besten ungesüßten Früchtetee aus biologischem Anbau!

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