Hebammenzentrum zieht positive Zwischenbilanz

Hunsrück/Nahe. Im Herbst 2019 nahm das Hebammenzentrum am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach seine Arbeit auf. Nun zieht das Team eine erste Zwischenbilanz - und die fällt trotz COVID-19-Beschränkungen positiv aus: Werdende Mütter finden hier ein gebündeltes Hilfsangebot.

Die sechs angeschlossenen Hebammen verstehen sich als Anlauf- und Koordinationsstelle, die Frauen unterstützt und Hilfe vermittelt. Beate Friedrich, Leitende Hebamme des Diakonie Krankenhauses Bad Kreuznach, sieht große Vorteile für die Mütter, die hier nach einer kurzen Anmeldung die kurzen Wege zum Gynäkologen oder auch zum Kinderarzt nutzen können.

„Mit dem Hebammenzentrum bieten wir für die Frauen kurze Wege und eine gute Vernetzung an“, so Katharina Maucher. „Frauen mit Migrationshintergrund oder mit besonderen Problemlagen begleiten wir ebenso wie Frauen, die unproblematische Schwangerschaften durchlaufen, aber Angebote wie Akupunktur, Kinesio-Taping, Schröpfen und Homöopathie für sich nutzen möchten.“ Die Frauen sollen so die Gelegenheit haben, vor, während und nach der Geburt in allen Fragen Hilfe und Beratung in einer vertrauensvollen Umgebung zu finden.

„Ein erster Schritt dazu ist die Anmeldung zu einem persönlichen Gespräch“, so Maucher und Friedrich. Beide verweisen auf ein Video, das auf der Homepage der Stiftung kreuznacher diakonie veröffentlicht ist. Das Video ersetzt derzeit die wegen der COVID-19 bestehenden Beschränkungen ausgesetzten Kreißsaal-Führungen und gibt einen ersten Einblick in die verschiedenen Angebote für werdende Eltern. Das Video ist auch auf YouTube abrufbar: https://youtu.be/T4RlWHmYFf8

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.