Aufsitzrasenmäher geklaut und Spritztour ohne Führerschein

Hunsrück/Nahe. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (22. auf 23. Juli) wurde auf dem Friedhofsgelände in Boppard-Buchenau ein gelber Aufsitzrasenmäher der Marke Siga von bisher unbekannten Tätern entwendet. Weiter meldete die Polizei am Wochenende eine Spritztour von Jugendlichen ohne Führerschein.

Zunächst wurde noch am Freitagvormittag (23. Juli) auf dem Bahnhofsvorplatz an einem angeschlossenen Fahrrad der Marke Cube der Sattel samt Sattelstütze von bisher unbekanntem Täter abmontiert und entwendet.

Hinweise zu beiden Diebstählen bitte an die Polizeiinspektion Boppard (Tel: 0 67 42 / 80 90 oder E-Mail: piboppard@polzei.rlp.de).

Am frühen Samstagmorgen (24. Juli) beschlossen sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren eine Spritztour mit einem Pkw durchzuführen, während sich die verfügungsberechtigten Eltern im Urlaub befanden. Die Jugendlichen, allesamt aus dem Westerwaldkreis, fuhren ohne konkretes Ziel los und landeten in Boppard. Dort fielen sie zunächst auf, als sie in der Dunkelheit mit Taschenlampen in einem abgesperrten Baugelände herumliefen.

Bei Eintreffen der Funkstreifenbesatzung waren sie bereits wieder in den mitgeführten Pkw Skoda gestiegen, schalteten bei Erblicken der Polizei am Fahrzeug das Licht aus und versuchten in Richtung Bad Salzig davonzufahren. Höhe Friedhof Buchenau konnte der Pkw angehalten und kontrolliert werden. Die Jugendlichen erwarten nun mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Hausfriedensbruch. Im Anschluss wurden die sie ihren wenig begeisterten Eltern übergeben. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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