Einjährige Überprüfung der Luftqualität in Bad Salzig

Boppard. Anfang Dezember beginnen neue Überprüfungen zur Luftqualität in Bad Salzig. Die Messungen dauern ein Jahr und sind notwendig für die Anerkennung des Ortes als Mineralheilbad.

Die Verleihung von Kurortprädikaten wie Heilbad, Luftkurort oder Seebad unterliegt einem strengen staatlichen Anerkennungsverfahren. Grundlagen sind die Landesgesetze und Verordnungen sowie die Vorgaben des Deutschen Heilbäderverbandes. Nicht nur bei der erstmaligen Anerkennung eines Ortes müssen die Qualitätskriterien in Gutachten belegt werden, auch in gewissen zeitlichen Abständen müssen diese überprüft und dokumentiert werden.  

So steht für den Bopparder Ortsbezirk Bad Salzig die alle zehn Jahre notwendige Kontrollmessung mit Gutachten zur Luftqualität, die wiederum Grundlage für die Anerkennung als Mineralheilbad ist, an. Über einen Zeitraum von einem Jahr werden im wöchentlichen Turnus an drei Messtellen durch Probeentnahmegeräte unter anderem Feinstaub und Stickstoffdioxid erfasst und gemessen. Speziell geschulte Mitarbeiter des städtischen Bauhofs entnehmen an den drei Messstellen (Katholisches Pfarramt, Kurpark der Mittelrheinklinik und Schulgässchen) wöchentlich die Messfilter. Diese werden dann über die Tourist Information Boppard an das medizinisch-meteorologische Zentrallabor des Deutschen Wetterdienstes zur Anaylse und Auswertung gesandt.  

Im Haushaltplan der Stadt Boppard schlägt dieses Gutachten zur Überprüfung der Luftqualität mit knapp 12 000 Euro zu Buche. Mit der Messreihe wird in der ersten Dezemberwoche 2012 begonnen werden.

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