Verdienter Sieg für den FC Karbach

Karbach. Mit einem 2:3-Auswärtssieg in Pfeddersheim schließen die Karbacher Kicker eine erfolgeiche Woche ab, wie sie Fans und Mannschaft schon seit geraumer Zeit nicht mehr erlebt haben.

Zunächst holt man gegen den Tabellennachbarn Engers zweimal auf, um am Ende mit einem Unentschieden doch noch einen wichtigen Punkt zu ergattern. Dann erreicht man vier Tage später durch einen souveränen 2:5-Sieg das Viertelfinale im Rheinland-Pokal. Und weitere drei Tage danach entführt man bei einer in dieser Saison besonders spielstarken Mannschaft in Pfeddersheim bei der TuS nach kämpferischer Leistung und durch einen Elfmeter in der 90. Minute verdient alle drei Punkte mit einem 2:3-Sieg. Klar, dass die verletzungsgebeutelte Truppe von Trainer Torsten Schmidt da erstmal kräftig durchatmete und die positiven Gefühle aus diesen drei Partien genoss.

Im Wormser Vorort brachte Enrico Köppen in der 22. Minute nach einer eher durchschnittlichen Vorstellung beider Teams die Hunsrücker in Führung. Noch vor der Pause kam der Pfeddersheimer Ausgleich und in der 63. Minute deren Führungstreffer. Doch Karbach zeigte wie schon eine Woche zuvor gegen Engers nun auf gegnerischem Platz Kampfgeist. Erneut war es die Einwechslung von Tobias Jakobs, die dem Spiel die entscheidende Wende bringen sollte. In der 72. Minute kam der Langzeitverletzte auf den Platz, acht Minuten später erzielte er den Ausgleich. In der Schlussminute bediente Jakobs kurz vor dem Strafraum Selim Denguezli, der wurde von zwei TuS-Spielern in die Zange genommen und Elfmeterverdächtig gefoult. Und haderte Torsten Schmidt eine Woche zuvor noch über Entscheidungen, die vom Schiedsrichtergespann nicht zu Gunsten der Hunsrücker ausgelegt wurden, so erfuhr er diesmal eine Art Ausgleich. Es gab den Elfmeter und den verwandelte Köppen mit seinem zweiten Treffer zum 2:3 und damit auch zum Sieg für Karbach.

„Wir konnten mit hohem Laufaufwand und frühem Pressing das Pfeddersheimer Passspiel eingrenzen und haben uns vor allem bei den beiden ersten Toren jeweils sehr gut selbst freispielen können. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, so Schmidt nach dem Spiel. Und das am Ende der Elfmeter und der Sieg nicht unverdient waren, erkannte auch TuS-Trainer Daniel Wilde an.

Ob man nun schon von einem „Lauf“ beim FC Karbach sprechen kann, wird sich wohl erst am kommenden Samstag (26.10.) zeigen. Dann ist mit der Hertha aus Wiesbach ein weiterer Tabellennachbar (13. / Karbach 14.) um 14.30 Uhr auf dem Quintinsberg zu Gast. Mit weiteren Punkten haben die Hunsrücker die gute Chance, sich wieder an das Mittelfeld der Rangliste heranzuspielen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.