Die Königin hält weiter Hof

Coronabedingt wird keine neue Edelsteinmajestät gekrönt

Idar-Oberstein Stadt. Seit 1976 wählt der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße alle zwei Jahre die Deutsche Edelsteinkönigin, die den Vereinszweck weltweit repräsentiert und auf die regionalen Alleinstellungsmerkmale rund um die Themen Edelsteine und Schmuck aufmerksam macht.

Am 14. November sollte nun die 23. Majestät gekrönt werden. Bei einem normalen Jahresverlauf hätte Bettina Reiter ihrer Nachfolgerin anlässlich eines Galaabends die Krone überreicht. Die Bewerberinnen dafür standen auch schon in den Startlöchern. Bereits Ende 2019 wurde dieses Amt beworben mit dem Bewerbungsschluss 29. Februar 2020. Bewerbungen kamen, Gespräche wurden geführt aber das geplante Casting konnte aus Corona-Gründen nicht stattfinden. Nun stellte sich die Vereinsführung die Frage, ob die aktuelle Situation eine Krönungszeremonie im gewohnten Rahmen zulässt. Eine abgespeckte Krönung, so die einhellige Meinung aller Beteiligten, wird der Bedeutung des Amtes und auch den Majestäten zu keiner Zeit gerecht. Nach durchaus kontrovers geführten Diskussionen wurde per Mehrheitsbeschluss festgelegt, dass die Amtsgeschäfte der aktuellen Königin weiterlaufen und eine Krönung im 4. Quartal 2021 angestrebt wird. Diese Entscheidung traf auch den Wunsch von Bettina Reiter. Sie hatte weit weniger Termine als im Vorjahr. In den Monaten März bis Juni kamen die Repräsentationsaufgaben fast vollständig zum Erliegen, bis es allmählich wieder weiterging. 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Hubig sagt geplanten Schulstart ab 1. Februar ab

Cochem. Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der Universitätsmedizin Mainz gestern Abend und heute Früh getroffen, nachdem bekannt geworden war, dass im benachbarten Baden-Württemberg 13 neue Fälle von Virusmutationen aufgetreten waren. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ich bedaure sehr, dass wir am Montag nicht, wie geplant, mit dem Wechselunterricht an den Grundschulen starten können. Viele Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern hatten sich sehr darauf gefreut, das weiß ich. Und sie alle können sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Ich hatte aber auch stets betont, dass der Übergang zum Wechselunterricht unter dem Vorbehalt stehen muss, dass die Infektionslage dies zulässt. Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten und empfohlen die Situation neu zu bewerten, sobald generell belastbare Informationen vorliegen. Diesem Rat folgen wir, weil wir die Erfolge, die wir bislang erzielt haben, nicht verspielen dürfen. Der Fernunterricht wird daher zunächst fortgesetzt. Die Notbetreuung wird wie bisher unter den geltenden Hygieneregeln weiter angeboten. Dagegen bestehen aufgrund der guten und erfolgreichen Hygienekonzepte, der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht nach Aussage der Experten keine Bedenken. Für die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen werden wir zudem die Maskenpflicht in Anlehnung an die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr und in der Schülerbeförderung spezifizieren und dort medizinische Masken in der Notbetreuung und für die Abschlussklassen vorschreiben."Auch für den Kita-Bereich wird es Anpassungen geben, insbesondere nochmals erweiterte Testmöglichkeiten zur stärkeren Überprüfung des Infektionsgeschehens. Die Träger und Einrichtungen werden zeitnah darüber informiert werden.Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der…

weiterlesen