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Exklusiv: Rosenmontagsumzug nur noch durch Idar

IG Romo: "Keine Entscheidung gegen Oberstein"

Idar-Oberstein Stadt. Paukenschlag bei den Idar-Obersteiner Karnevalisten: Nach WochenSpiegel-Recherchen wurde jetzt bestätigt, dass der Rosenmontagsumzug nur noch durch den Stadtteil Idar zieht und nicht wie gewohnt von Oberstein nach Idar.

Der Rosenmontag hat sich in den letzten Jahren als „Feiertag“ massiv geändert. Zuschauerschwund und rückläufiges Interesse waren über die letzten Jahre zu verzeichnen. Gerade die frühe Startzeit (13.11 Uhr) führte dazu, dass in der Obersteiner Fußgängerzone immer größere Lücken und freie Plätze zu verzeichnen waren. Auch die „tote Strecke“ zwischen den beiden Stadtteilen (von Platz auf der Idar bis Hallenbad/OIE) war den Aktiven im Zug ein Dorn im Auge. Wir mussten also reagieren", betont Andre Dalheimer (Pressesprecher IG-Romo). Die Entscheidung sei keine gegen den Stadtteil Oberstein, sondern eine Chance, den Umzug sowohl für Aktive als auch für Zuschauer attraktiver zu gestalten und einen positiven Schub ins neue Jahrzehnt zu geben.

Zugaufstellung in der Vollmersbachstraße

Aufstellungsbereich wird die Vollmersbachstraße sein. Vom OIE Kreisel (Führungsfahrzeug) stellen sich die Teilnehmer bis etwa Höhe Berufsbildende Schulen auf. Die Zugstrecke verläuft wie bisher (blau): Vom OIE Kreisel über die Hauptstraße, vorbei am Parkhotel Richtung Deutsches Edelsteinmuseum. Nach dem Edelsteinkreisel rechts in die Kobachstraße. An der Marktschule vorbei links in die Bismarkstraße. Über den Marktplatz Idar. Zugende ist unmittelbar nach dem Idarer Marktplatz. Aufösungsbereich (rot)
Alle Fußgruppen können von dort in die Idarer-Fußgängerzone einscheren um auf den Schleiferplatz zur traditionellen „After-Zug-Party“ zu gelangen.

"Keine Entscheidung gegen den Stadtteil Oberstein"

"Wir möchten nochmals betonen das diese Umstrukturierung keine bösartige Entscheidung gegen den Stadtteil Oberstein ist", so Dalheimer und zeigt noch mal die Gründe auf: Arbeitnehmerfreundlichere Startzeit des Zuges, kürzere Strecke (1,6 bis 2 Kilometer, Strecke besser geeignet für Kinder und ältere Teilnehmer im Zug, Chance wieder mehr Musikkapellen für den Umzug zu gewinnen, Vermeidung der „toten Strecke“ zwischen den Stadtteilen,  Hauptverkehrsadern der Stadt müssen deutlich weniger gesperrt werden. Ausführlicher Bericht im WochenSpiegel am kommenden Mittwoch!

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Kommentar von Barbara
Hallo, denke falls wir mitgehen, nur noch mit kleiner Gruppe. Da hätte man vorher mal mit den Gruppen reden sollen, die schon lange Jahre mitgehen. An Zuschauer hat es in Oberstein nicht gemangelt. Wie kommt man auf so einen Blödsinn.
Kommentar von Hartmut
Der Anfang vom Ende ...
Bravo der Idarer Elferrat hat sich durchgesetzt!
Kommentar von Lea Conrad
Ich finde es auch ein Unding, bei dieser kurzen Strecke Brauch man auch gar nicht mitgehen. Viele Gruppen planen Wochen vorher die Gestaltung der Kostüme, es ist unfassbar zeitaufwendig und die ein oder anderen greifen auch mal tiefer in den Geldbeutel was sehr viele für das kleine Stück nicht einsehen werden. Ich finde die Leerläufe auch nicht schlimm, sie dienen den Beteiligten sehr gut als kleine Pause und man kann etwas kleines essen und trinken. Durch diese Entscheidung werden sehr viele Zuschauer und auch Mitglieder des Rosenmontagsumzug verloren gehen. Die Stadt Idar Oberstein ist jedes Jahr von unten bis oben voll, ich denke wohl kaum das die Menschen sich alle nach Idar quetschen werden, für so viele Leute ist da kein Platz da Idar auch immer voll ist. Es wird für niemanden mehr Spaß machen weder für die Zuschauer die extra sich dort hinstellen um unsere Kostüme anzuschauen und erst recht nicht für die Leute die am Umzug ( was man dann nicht mal mehr einen Rosenmontagsumzug nennen kann) mitgehen. Ich finde Spaß sollte bei dieser Sache die Hauptsache sein und der wird definitiv durch diese Aktion jeder Gruppe genommen.
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