Impfbus macht Station in Simmern, Oberwesel und Boppard

Simmern. Die Rundreise der Impfbusse durch Rheinland-Pfalz geht in die zweite Woche: Diesmal machen die Impfteams unter anderem in Simmern, Oberwesel und Boppard Station.

Die sechs mobilen Impfbusteams impfen auf Supermarktparkplätzen quer durch Rheinland-Pfalz ohne vorherige Terminvergabe. Insgesamt mehr als 200 Standorte werden angesteuert. Die Impfbusse sind werktäglich je nach Region an bis zu zwei Standorten im Einsatz.

Spontane Impfungen in Simmern, Oberwesel und Boppard

Am kommenden Mittwoch, 11. August, wird im Rahmen der Aktion Simmern angefahren: Von 8 bis 12 Uhr wird auf dem Wasgau-Parkplatz in der Gemündener Straße 22 geimpft, von 14 bis 18 Uhr ist das Impfteam dann auf dem Aldi-Parkplatz in der Johann-Philipp-Reis-Straße 14a.

Einen Tag später, am Donnerstag, 12. August, fährt der Impfbus dann auf dem Aldi-Parkplatz in Oberwesel vor (Im Tuchscheren 15). Dort wird dann von 8 bis 12 Uhr geimpft, bevor der Bus dann von 14 bis 18 Uhr auf dem Penny-Parkplatz in Boppard (Casionstraße 60) Station macht.

Impfwillige können zwischen dem Vakzin von Johnson & Johnson und BioNTech wählen. Umgesetzt wird die Sonderimpfaktion mit dem Deutschen Roten Kreuz und in Kooperation mit verschiedenen Supermarktketten im Land. Alle weiteren Informationen, Standorte und Zeiträume gibt es unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

weiterlesen