"Wunschbäume" machten Gemeinschaft und Solidarität erlebbar

Hunsrück/Nahe. Rund um Boppard, Büchenbeuren, Emmelshausen, Kastellaun,Oberwesel, Rheinböllen, Simmern und Sohren warben „Wunschbäume“ während derAdventszeit um Hilfe für Menschen in Not. Nun zieht der Caritasverband ein erfreulichesFazit der Spendenaktion, die vor allem in Kirchen, aber auch an anderen öffentlichenOrten stattfand.

Victoria Müller-Ensel zeigt sich erfreut über die positive Resonanz und die rege Beteiligung, die der adventliche Spendenaufruf auch im 16. Jahr erfahren hat. „Beeindruckend war wieder die Zahl der Menschen, die sich mit anderen solidarisch gezeigt haben“, verrät die Caritasdirektorin. Mancher Spender habe geradezu auf diese schöne Gelegenheit gewartet, Mitmenschen in Not eine Freude zu bereiten.

Auch einen weiteren Aspekt hebt die Caritasdirektorin gerne hervor: Besonders schön war es, dass auch jene, die selbst beileibe nicht im Überfluss leben, Mitmenschen in Not gerne etwas geben wollten.“ Erneut sei der Wunschbaum eine wunderbare Gemeinschafts-Aktion gewesen, resümiert Müller-Ensel.

Die große Hilfsbereitschaft kam einer Vielzahl von Menschen zugute: Notleidende Eltern und ihre Kinder, alleinstehende und einsame Menschen, Alte oder Kranke spürten durch ein solches Geschenk zum Weihnachtsfest die Solidarität des ihnen unbekannten Spenders.

Zudem setzten andere Zuwendungen ein Zeichen dafür, wie wichtig persönliche Hilfe auch über die Feiertage hinaus ist. Sogenannte „Bittsterne“ ermunterten zu einer finanziellen Zuwendung. Diese gilt Ratsuchenden, die in ihrer jeweiligen Notlage erst im Jahresverlauf den Weg zur Caritas finden. Dann können die Beratungskräfte dort kurzfristig die ärgste Not lindern, wo es am dringendsten ist.

„Wir danken deshalb allen Spendern herzlich“, so Müller-Ensel. „Gleicher Dank – ebenfalls ausdrücklich auch im Namen der Beschenkten – gebührt den mitwirkenden Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden, den beteiligten KiTas, Beratungsstellen und sozialen Trägern.“

Übrigens begleiten alle Mitwirkenden die Aktion bereits seit etlichen Jahren verlässlich – manche sogar von Beginn an. Die Caritas-Chefin hegt deshalb keinen Zweifel, dass solche breit angelegte Hilfe nur in diesem Miteinander möglich ist: „Die Wunschbaum-Aktion lebt davon, dass viele sich ihr Anliegen zu eigen machen und es ins eigene Umfeld tragen. Jede helfende Hand bei der Organisation, jeder Fürsprecher für unser Anliegen ist deshalb unersetzlich!“

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