Mehrkosten für Cochem-Zeller Bevölkerung +++Mit Kommentar+++

Cochem. Am kommenden Freitag soll der Kreistag nach Willen der Verwaltung die Erhöhung der Müllgebühren (Grundgebühr von 153 auf 192 Euro) und des Wasserpreises (Grundbetrag von 80 auf  99 Euro) beschließen. Hintergrund ist, dass der Wasserpreis seit Jahren mit den Dividenden der RWE-Aktien, die das Wasserwerk besitzt, subventioniert wird. Diese (Wert 612.000 Euro) sollen nun in eine neue Gesellschaft eingebracht werden, mit der der Kreis in die nachhaltige Energiegewinnung einsteigen will. Konkret in einen Eigenbetrieb Nahwärmeversorgung. KOMMENTAR Der falsche Weg... Von Mario Zender In Zeiten der Corona-Pandemie den Bürgern, von denen viele von Kurzarbeit betroffen sind, eine satte Gebührenerhöhung für Müll und Wasser »aufs Auge zu drücken«, nur weil die Politik unternehmerisch tätig werden will, ist bedenklich. Denn Politiker sind keine Unternehmer. Nun das »Tafelsilber« des Kreises in die Hand zu nehmen und in ein Nahwärmenetzwerk zu stecken, ist der falsche Weg. Besser wäre ein Bürgerkraftwerk, an dem sich die Bürger aktiv beteiligen könnten - wenn sie es denn wirklich möchten. Mail an den Autor: mzender@weiss-verlag.de Am kommenden Freitag soll der Kreistag nach Willen der Verwaltung die Erhöhung der Müllgebühren (Grundgebühr von 153 auf 192 Euro) und des Wasserpreises (Grundbetrag von 80 auf  99 Euro) beschließen. Hintergrund ist, dass der Wasserpreis seit Jahren…

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„Corona-Zahlen werden weiter ansteigen“

Treis. „Die Corona-Pandemie wird uns noch den ganzen Winter beschäftigen, und das mit steigenden Infektionszahlen.“ Seit genau 30 Jahren ist Dr. Theodor Kastor Allgemeinmediziner Treis-Karden. Eine solche Situation hat der 63-Jährige auch noch nicht erlebt. Für den Arzt ist das Corona-Virus allgegenwärtig. Täglich testet er in seiner Arzt-Praxis 20 bis 30 seiner Patienten auf COVID19. „Es werden immer mehr, die positiv getestet werden“, so Kastor. Und das Besondere dabei ist die Tatsache, so der Mediziner, dass immer mehr symptomlos sind. Das bedeutet, dass der Patient gar nicht merkt, dass er mit dem Virus infiziert ist und deshalb unbewusst eine ganze Reihe Kontaktpersonen infizieren kann. „Ich denke, dass die Zahlen noch zunehmen, im Rahmen der ganzen Infektionswelle“, so Kastor. Damit er die Anzahl an Testungen durchführen kann und seine Praxis schützen kann, hat Kastor auf der gegenüberliegenden Straße einen Bürocontainer aufstellen lassen. „Hier können wir besser testen und halten potentiell infizierte Patienten aus dem Praxisbetrieb heraus“, so der 63-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Das versucht auch Dr. Müller Gabriele Müller de Cornejo. Die Hausärztin aus Bruttig-Fankel macht täglich Abstriche zur Testung auf COVID 19. „Die Anzahl der positiven Ergebnisse steigt seit zwei Wochen an.“ Aus diesem Grund wird Gabriele Müller nun nach eigenen Angaben ihre Praxis baulich verändern. „Wir werden den Wintergarten der Praxis als Testraum umbauen, um so räumlich die Trennung zu erreichen.“ Dies sei nötig, um die Patienten und auch die Mitarbeiter besser zu schützen. Letztere testen sich übrigens nun regelmäßig gegenseitig. „Wir haben entsprechende Schnelltests bekommen und kontrollieren uns nun regelmäßig gegenseitig.“ (zen)„Die Corona-Pandemie wird uns noch den ganzen Winter beschäftigen, und das mit steigenden Infektionszahlen.“ Seit genau 30 Jahren ist Dr. Theodor Kastor Allgemeinmediziner Treis-Karden. Eine solche Situation hat der 63-Jährige auch noch nicht erlebt.…

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